Erstes Symposion zur Gesundheitsökonomie

Pressemitteilung vom 09.12.2003
Wissenschaftler aus ganz Deutschland treffen sich zum ersten Symposion zur Gesundheitsökonomie, um das Fach in Leipzig vorzustellen. Angesichts der Sparmaßnahmen der Politik im Gesundheitswesen gewinnt der Bereich der Gesundheitsökonomie zunehmend an Bedeutung. Die junge Wissenschaft versucht zu erklären, wie Ressourcen im Gesundheitswesen sinnvoll einzusetzen sind.
Zeit 12. Dezember 2003, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort Haus des Buches
Gerichtsweg 28
Ecke Prager Straße

Prof. Dr. Hans-Helmut König, gerade berufener Inhaber der Stiftungsprofessur für Gesundheitsökonomie, ist Organisator des ersten Symposions zur Gesundheitsökonomie an der Universität Leipzig. Veranstalter sind das Zentrum für Prävention und Rehabilitation im Zentrum für Höhere Studien und die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie an der Universität Leipzig. Ziel der Veranstaltung ist es, die Besonderheiten des Faches Gesundheitsökonomie in das Blickfeld zu rücken und insbesondere die gesundheitsökonomische Forschung im psychosozialen Versorgungsbereich vorzustellen, die in Leipzig einen Forschungsschwerpunkt darstellt.

Im Rahmen des Symposions werden namhafte Vertreter des Gebietes zu dieser Thematik sprechen, so beispielsweise Prof. Arnold von der Universität Tübingen, einer der Begründer der Gesundheitssystemforschung in Deutschland, oder Prof. Graf von der Schulenburg von der Universität Hannover, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gesundheitsökonomen. Weiterhin sprechen Prof. Leidl von der Universität München, Dr. Kilian aus Ulm und natürlich Prof. König aus Leipzig.

Dr. Roick von der Universität Leipzig stellt in ihrem Vortrag "Was wissen Medizinstudenten über die ökonomischen und institutionellen Gegebenheiten unseres Gesundheitswesens" die Ergebnisse einer Befragung unter Studenten in Leipzig, Erlangen und Hannover vor. Den Studenten der ersten, fünften und neunten Semester wurden Fragen zur Gesundheitsökonomie und zu unserem Gesundheitssystem vorgelegt. Die Ergebnisse belegten die Vermutung, dass die Mediziner zu wenig über Gesundheitsökonomie wissen, weshalb eine Verankerung im regulären Lehr- und Ausbildungsprogramm notwendig ist. Dies ist an der Universität Leipzig mit der Berufung von Prof. König bereits geschehen.

Katharina Märker