Arthroskopische Schulterchirurgie - eines der schnellstwachsenden OP-Gebiete der Sporttraumatologie

Pressemitteilung vom 20.08.2003
Chirurgische Eingriffe am Schultergelenk werden immer häufiger arthroskopisch durchgeführt. Der 2. Leipziger Arthroskopie-Kurs beschäftigt sich mit den neuesten Operationsmethoden auf diesem Gebiet und überträgt Live-Operationen aus den neuen Operationssälen des Operativen Zentrums.
Zeit 05. Oktober 2003, 08:30 Uhr bis 06. Oktober 2003
Ort Hörsaal im Neubau des Operativen Zentrums,
Liebigstraße

"Die Arthroskopische Schulterchirurgie ist eines der am schnellsten wachsenden Operations-Gebiete im Bereich der Sportverletzungen,", erläutert Prof. Dr. Christoph Josten, Direktor der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und plastische Chirurgie der Universität Leipzig. "Das ist zurückzuführen auf das höhere Anspruchsniveau an Fitness in unserer Gesellschaft und die dadurch bedingte Zunahme des Freizeitsports, sowohl des jungen, aber auch insbesondere des alten Menschen."
Deshalb werden auf dem 2. Leipziger Arthroskopiekurs neueste Operationsmethoden vorgestellt. Das Thema schließt die anatomischen Besonderheiten des Schultergelenkes ebenso ein wie Art der Unfälle und Verletzungen sowie moderne Schulterprothesen. Drei Operationen werden direkt und hautnah aus den neuen OP-Sälen in den Hörsaal übertragen und zeigen wichtige operative und technische Schritte. Die Chirurgen haben dabei ein besonderes Augenmerk auf die Behandlung älterer Menschen.

"Wir verzeichnen in den letzten zehn, zwölf Jahren eine große Differenzierung in Diagnose und Therapie der Schulterverletzungen. Das wird ermöglicht durch die rasante Entwicklung der bildgebenden Verfahren sowie der operativen Techniken und Hilfsmittel.", begründet Prof. Josten die Notwendigkeit der Veranstaltung. Renommierte Unfallchirurgen und Orthopäden aus ganz Deutschland bringen ihre Erfahrungen ein und unterweisen vorwiegend fortgeschrittene Kollegen beim Erlernen standardisierter, aber auch neuer OP-Methoden. Diese können die neuen Erkenntnisse am anatomischen Präparat praktisch umsetzen.

Die Veranstaltung steht unter dem Patronat der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie und der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie.