7. Sächsischer Impftag

Pressemitteilung vom 10.03.2003
Am 12. April findet in Leipzig der 7. Sächsische Impftag statt. Aus diesem Anlass findet eine Pressekonferenz statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Auf der Tagesordnung stehen Fragen, die die Gemüter im Zusammenhang mit Impfen im Moment bewegen.
Zeit 11. April 2003, 12:00 Uhr
Ort Rektoratsgebäude
Raum 320, 3. Etage
Ritterstraße 26

Prof. Wolfgang Raue und Prof. Volker Schuster, ehemaliger und jetziger Leiter der Universitätskinderpoliklinik, als wissenschaftliche Leiter des Impftages, haben für die Pressekonferenz folgende Themen ausgewählt:

1. Der neue Impfkalender:
Erstmalig liegt ein Impfkalender vor, der alle notwendigen Standardimpfungen vom Säuglings- bis ins Seniorenalter enthält. Viel Wert wird auf den richtigen Zeitpunkt der Erstimpfung gelegt, da der sich allmählich immer mehr nach hinten geschobene Beginn der Immunisierung dazu geführt hat, dass einige Infektionskrankheiten, z. B. Keuchhusten, wieder verstärkt zum Ausbruch kommen.

2. Neue Pneumokokken- und Meningokokken-Impfstoffe:
Diese bewahren vor schweren Lungen- bzw. Gehirnhautentzündungen. Mit den neuentwickelten Impfstoffen können jetzt erstmals Säuglinge geimpft werden; bisher konnte man mit diesen Impfungen erst ab dem 3. Lebensjahr beginnen.

3. Aktuelle Impfmöglichkeiten für Immungeschwächte und chronisch Kranke: Auch Immungeschwächte und chronisch Kranke haben ein Recht, sich durch Impfung vor Infektionskrankheiten schützen zu lassen. Dabei müssen aber einige Grundsätze beachtet werden. Es ist abzuwägen, was getan werden kann und was getan werden muss.

4. Terroranschläge mit Krankheitserregern:
Im Zusammenhang mit dem drohenden Irak-Krieg ist das eines der meistdiskutierten Themen. Insbesondere die Angst vor Pocken grassiert in den Medien und in den Köpfen. Ob eine Impfung wirklich notwendig ist und wie gefährlich sie ist, wird eines der Expertenthemen auf der Pressekonferenz sein.