Erste Modellregion Ost im Kompetenznetz Hepatitis etabliert

Pressemitteilung vom 07.01.2003
In Leipzig nahm jetzt die Modellregion Ost im Kompetenznetzwerk Hepatitis, - Hep-Net Ost - seine Arbeit auf. Es ist eines von zwölf Netzwerken in der Medizin in Deutschland. Mit Hep-Net sollen Diagnose und Therapie der chronischen Hepatitis B und C optimiert werden. Grundlage dafür ist, dass Ärzte und Patienten im Hep-Net zusammenarbeiten. Wir informieren deshalb auf einer Pressekonferenz über Aufgaben, Möglichkeiten und Ziele des Kompetenznetzwerkes.
Zeit 15. Januar 2003, 11:00 Uhr
Ort Rektoratsgebäude
Raum 320, 3. Etage
Ritterstraße 26

830.000 Menschen in Deutschland leiden an chronischer Hepatitis. Weltweit ist sie eine der häufigsten Infektionskrankheiten, die unbehandelt zu schwerwiegenden Folgen führen kann (Leberzirrhose, Bauchwassersucht, Lebertumoren, aber auch Verwirrtheitszustände und Tod). Noch ist die Krankheit nicht völlig erforscht, nicht jedem Betroffenen kann optimal geholfen werden. Deshalb ist das Hep-Net von großer Bedeutung. Mit ihm ist es in Deutschland erstmals gelungen, alle namhaften Experten auf dem Gebiet der Hepatitis zusammenzuführen. Grundlagenforscher und Ärzte aus Universitätskliniken und Krankenhäusern, niedergelassene Ärzte und Patienten-Selbsthilfegruppen sind in das Kompetenznetz eingebunden, das sich somit als Forschungs- und Koordinierungszentrum profilieren kann.

Durch einen permanenten Informationsfluss (z. B. Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Zeitschriften, Patientenforen, Hotlines und das Internet) soll gewährleistet werden, dass das Wissen um die Krankheit zunimmt sowie Ängste und Missverständnisse sowohl bei Ärzten als auch bei den Patienten ausgeräumt werden. Unsere Pressekonferenz soll ein erster Schritt auf diesem Wege sein. Professor Wolfgang Fleig, Universität Halle, Professor Joachim Mössner, Universität Leipzig, als Sprecher des Leipziger Kompetenznetzwerkes und Dr. Ingolf Schiefke, Universittät Leipzig, als Projektleiter werden Sie informieren und Ihre Fragen beantworten. Auch eine Patientin kommt zu Wort.

Sollten Sie an Aufnahmen aus Klinik oder Labor interessiert sein, melden Sie sich bitte rechtzeitig, damit wir Ihnen bei der Organisation behilflich sein können.