Damit die Liebe Früchte trägt

Pressemitteilung vom 19.10.2004
Das ist das Motto der Aktionswoche "Kinderwunsch", die noch bis zum 31. Oktober läuft. Aus diesem Anlass schaltet das Zentrum für Gynäkologische Endokrinologie und Humane Reproduktion der Universität Leipzig eine Telefonhotline. jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr Telefonnummern: 0341 97-23470 und -23478 Zur Verfügung stehen die Leipziger Experten Prof. Dr. Henry Alexander und Dr. Patricia Klinzing.
Zeit 21. Oktober 2004 bis 28. Oktober 2004

Über die Telefonhotline können sich betroffene Paare über die Behandlungsmöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch aufklären lassen. Informiert wird über Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin, die Finanzierung einer Kinderwunschbehandlung und andere Fragen, die mit dem Problem ungewollte Kinderlosigkeit zusammenhängen.

Rund zwei Millionen Paare leiden in Deutschland unter ungewollter Kinderlosigkeit. Obwohl moderne Behandlungsmaßnahmen vielen Paaren helfen könnten, ist die Unfruchtbarkeit noch immer ein Tabuthema. Dies führt dazu, dass die betroffenen Paare viel zu spät eine adäquate Diagnose und Therapie erhalten. Diese Tendenz wird durch die seit Jahresbeginn geltenden finanziellen Neuregelungen verstärkt. So ist nach einer Umfrage die Zahl der In-vitro-Fertilisations-Behandlungen im ersten Halbjahr 2004 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa die Hälfte gesunken, in erster Linie auf Grund des 50 Prozentigen Eigenanteils der Paare.

Die Aktion Wunschkind wurde initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V., dem Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V., der Selbsthilfegruppe Wunschkind e.V. und der Serono GmbH. Ziel der Aktionswoche ist es, die enge Kooperation zwischen niedergelassenen Gynäkologen und den Reproduktionsmedizinischen Zentren, die entscheidend ist für die frühzeitige Diagnostik und richtige Weichenstellung in der Therapie, weiter zu fördern. Darüber hinaus sollen unentschlossene Frauen ermutigt werden, sich von ihrem Frauenarzt beraten zu lassen.