Bekannte Enzyme werden exklusive Produkte

Pressemitteilung vom 27.04.2004
Zu den zehn besten Geschäfts- und Marketing-Konzepten, die in der Phase 2 des Business-Wettbewerbs "futureSAX - Gründen und Wachsen ín Sachsen" gehört die c-LEcta GmbH, zu deren Team jetzige und ehemalige Angehörige der Universität Leipzig gehören.

Wissenschaftlicher Leiter der c-LEcta- GmbH ist Dr. Thomas Greiner Stöffele, Leiter der Nachwuchsgruppe Protein Engineering am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig, Geschäftsführer ist Dr. Marc Struhalla, ehemals Universität Leipzig, der im Zuge der genannten Initiative die Ausgründung leitet.

Die c-LEcta-GmbH verändert bekannte Enzyme zu exklusiven Produkten mit breiter Anwendung für den Enzymmarkt. Diese reicht von der Nutzung von Enzymen als Werkzeuge der Gentechnik bis zu deren Einsatz in Waschmitteln im Haushalt oder als Biokatalysatoren in der chemischen Industrie. Da natürlich entwickelte Enzyme nur selten genau die Eigenschaften aufweisen, die für eine wirtschaftliche Anwendung von Vorteil sind, müssen sie verändert und somit angepasst werden. Die neue Technologie der c-LEcta GmbH erlaubt die Durchführung dieser Anpassung mit einem Bruchteil des Kosten- und Zeitaufwandes verglichen zu am Markt etablierten Methoden.

Zu den Preisträgern zählt außerdem die NeuroProgen GmbH, zu der u. a. Universitätsprofessor Johannes Schwarz gehört. Die NeuroProgen GmbH arbeitet an einer restaurativen Zellersatztherapie mit humanen neuronalen Vorläuferzellen für die Parkinsonsche Erkrankung, Nach erfolgreichen "proof of preclinical concept" plant das junge Unternehmen jetzt die GMP-gerechte Herstellung und die klinischen Studien für die Zulassung des Zell Therapeutikums zu realisieren. Die Firma wurde im Oktober 2001 gegründet und beschäftigt derzeit fünf Mitarbeitet/innen. Im Rahmen des startUp-Wettbewerbs erhielt die NeuroProgen GmbH die Auszeichnung zum Landessieger Sachsen 2002 und wurde für den Gründerpreis Deutschland nominiert.