Die Universität Leipzig auf der CeBIT

Pressemitteilung vom 17.03.2004
Gemeinsam mit 15 Hochschulen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie sechs Unternehmen präsentiert sich die Universität Leipzig auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover.
Zeit 18. März 2004 bis 24. März 2004

"Was in den kommenden Tagen auf dem mitteldeutschen Gemeinschaftsstand 'Forschung für die Zukunft' (Stand D31) in Halle 11 gezeigt wird, ist bereits zum 13. Mal das Abbild der Kompetenz von Wissenschaftlern aus den beteiligten drei Bundesländern", so der Sprecher des Gemeinschaftstandes Mario Steinebach. Der Stand belegt eine Fläche von 246 m² in der Forschungshalle der CeBIT.

Die Universität Leipzig fährt in diesem Jahr mit zwei Exponaten nach Hannover.

Die durch Dr. Gero Strauß von der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Bildgestützte Chirurgische Navigation und Medizinische Robotik (IGSN) vertretene neue Software zur chirurgischen Operationsplanung mit 3-D-segmentierten Daten möchte möglichst viele Interessenten aus dem medizinischen Bereich an ihren Stand locken. Image Processing & Display gewinnt in der Medizin durch die sprunghaft steigende Datendichte an Bedeutung. So stehen heute etwa über die Schädelbasis und die Nasennebenhöhlen in wenigen Sekunden Bilder im Umfang von über 300 Schichten einschließlich dazugehörige Rekonstruktionen zur Verfügung. Vorgestellt werden praxistaugliche Methoden, die die Zugangsplanung, intraoperative Navigation und postoperative Evaluation ermöglichen.

Die Gestaltung barrierefreier multimedialer Lehr- und Lerninhalte unter Benutzung einer Tastatur mit Braille-Zeile stellen Professor Dr. Dieter Ehrenberg und Dr. Katrin Kaftan vom Institut für Wirtschaftsinformatik vor. Das selbständige Lernen mit Hilfe multimedialer Bildungsprodukte als Ersatz für oder in Ergänzung von Präsenzveranstaltungen gewinnt im Rahmen der Aus- und Weiterbildung immer mehr an Bedeutung. Insbesondere sehgeschädigte Lerner werden durch eine starke Fokussierung auf den Einsatz visueller Präsentationsformen häufig von der Nutzung virtueller Lernangebote ausgeschlossen. Andererseits sind die Vorteile des virtuellen Lernens, wie Orts- und Zeitunabhängigkeit, digitalisierte Lerninhalte sowie individuelles Lerntempo, für Menschen mit Behinderung außergewöhnlich förderlich. Dieses barrierefrei gestaltete WBT enthält Anleitungen und Empfehlungen zum Thema "Barrierefreies Lernen".