Neuartige Trainingssysteme in der minimal-invasiven Chirurgie

Pressemitteilung vom 17.02.2004
Im BMBF-geförderten Projekt Haptic-IO entwickelt die Arbeitsgruppe IGSN der Medizinischen Fakultät gemeinsam mit dem Forschungszentrum Karlruhe eine computerbasierte virtuelle Umgebung für Eingriffe in der Neuro- und HNO-Chirurgie unter Berücksichtigung des Tastsinns. Anlässlich der Internationalen Statustagung "Virtuelle und Erweiterte Realität" in Leipzig wird dieses Gerät vorgestellt.
Zeit 19. Februar 2004 bis 20. Februar 2004
Ort Ramada-Treff Hotel Leipzig,
Schongauer Straße 39

Computer schaffen dank innovativer Technologien virtuelle und erweiterte Realitäten. Damit können natürliche Grenzen überschritten und neue Räume betreten werden. Nutzerinnen und Nutzer können in die Dinge hineinschauen und hinter sie sehen, zielgenau Zusatzinformationen einblenden, Handlungsoptionen aufzeigen, Fehler frühzeitig erkennen oder diese gar gänzlich vermeiden. In der Medizin können mit Hilfe eines Displays während der Operation anatomische Strukturen dreidimensional sichtbar gemacht werden. Im Servicebereich kann das Wälzen von Handbüchern durch die Arbeit mit Datenbrillen und Minicomputern ersetzt werden. Bei der Erforschung dieser innovativen Techniken hat Deutschland dank der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine gute Ausgangsposition. Davon zeugen Kompetenzzentren, die weltweit in der Spitzengruppe liegen, sowie eine Reihe kleinerer und mittlerer Unternehmen, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben. In Leipzig präsentieren am 19. und 20. Februar insgesamt 15 Verbundprojekte mit 80 Partnern ihre wissenschaftlichen und kommerziell verwertbaren Forschungsergebnisse.