"Anatolische Blumen" im Uni-Klinikum

Pressemitteilung vom 02.09.2005
Im Leukämiezentrum "José Carreras" des Universitätsklinikums Leipzig eröffnet am kommenden Dienstag die Ausstellung "Anatolische Blumen" ("Anadolu Cicekleri") mit rund zwanzig Bildern der Künstlerin Ögelin Düzel-Candan.Ausstellungseröffnung: 06. September 2005, 17:00 Uhr
Zeit 05. September 2005 bis 02. Dezember 2005
Ort Leukämiezentrum "José Carreras"
Universitäts-Klinikum Leipzig
Johannisallee 32 a

"In meinen Bildern stehen Blumen und Frauen für bestimmte Gefühle und Stimmungen in Anatolien", beschreibt die 1967 in Istanbul geborene Ögelin Düzel-Candan ihre Werke. Orientalische und osmanische Elemente möchte die Künstlerin aufleben lassen und neu interpretieren. Leuchtende Farben und fließende Formen sind charakteristisch für ihre Bilder, die die Vielseitigkeit Anatoliens widerspiegeln. "Ich erzähle von zarten, geschmückten, rivalisierenden, sanften und charismatischen Bildern", so Düzel-Candan. Mit ihrem Bild "Das Weizenfeld" etwa möchte sie die starken Frauen in Anatolien ehren, die Familie und Arbeit miteinander vereinbaren.

Nach ihrer Grundschulzeit in der Türkei besuchte die Künstlerin das Gymnasium in Marl/NRW und studierte anschließend in Bonn Politische Wissenschaft sowie in Düsseldorf Werbung-Kommunikation. Beruflich tätig war sie unter anderem in großen Werbeagenturen sowie als Redakteurin beim MDR, bevor sie im März in die Pressestelle der Klinik für Neurologie II der Universität Magdeburg wechselte.
Ausgestellt wurden die Bilder von Ögelin Düzel-Candan bisher in Berlin, Magdeburg, Marl und Delbrück. "Ich habe immer schon geschrieben und vor allem gemalt. Das Geschriebene behielt ich für mich, das Gemalte möchte ich zeigen", bekennt die Künstlerin.

Im Leukämiezentrum "José Carreras" des Universitätsklinikums Leipzig finden regelmäßig Kunstausstellungen statt. Prof. Dr. Dietger Niederwieser von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am Universitätsklinikum, der die Ausstellung eröffnen wird, legt großen Wert auf die Kunst im Krankenhaus: "Es ist wichtig und schön für unsere Patienten, dass diese Ausstellungen stattfinden. Die Förderung der Künstler mit der Unterhaltung für die Patienten verbinden zu können, liegt uns sehr am Herzen."

Friederike Haupt