2000. Geburt des Jahres am UKL

Pressemitteilung vom 23.11.2012
Rekordmarke früher als im vergangenen Jahr erreicht/ Schon 2082 Babys im UKL-Kreißsaal begrüßtLeipzig. Am 20. November begrüßten die Geburtshelfer im Kreißsaal des Universitätsklinikum Leipzig die 2000. Schwangere zur Entbindung. Die Rekordmarke wurde damit früher als im vergangenen Jahr erreicht. Das bei der 2000. Entbindung geborene Baby war übrigens schon das 2082. des Jahres 2012.
Bild vergrößern 2000. Geburt am UKL: Bastian Sven kam am Dienstag zur Welt, hier mit seinen glücklichen Eltern Sven und Stefanie, Schwester Juliana und Prof. Holger Stepan, dem Leiter der Geburtsmedzin am Universitätsklinikum Leipzig. Foto: Stefan Straube/UKL  


Bastian Sven heißt der neue Erdenbürger, ist 2420 Gramm schwer und 45 Zentimeter groß. Der kleine Sohn von Stefanie und Sven F. aus Leipzig kam am Dienstag um 19:29 Uhr auf die Welt. Fast ganz ohne Hilfe der modernen Medizin, aber aufmerksam begleitet von den Hebammen und Ärzten im Kreißsaal des UKL. „Das ist unser Ziel für möglichst viele Gebährende - eine natürliche, aber sichere Geburt zu ermöglichen", sagt Prof. Holger Stepan, Leiter der Abteilung Geburtsmedizin. Obwohl viele Risikoschwangerschaften betreut werden, liegt die Quote der Kaiserschnittgeburten am UKL unter dem bundesweiten Durchschnitt.


Und auch für viele Leipzigerinnen mit einer problemlosen Schwangerschaft ist das UKL die Entbindungsklinik ihrer Wahl - was die Statistik angesichts der sachsenweit höchsten Geburtenzahl eindrucksvoll belegt.


Mit der aktuellen Zahl der Geburten zeichnet sich am UKL auch in diesem Jahr wieder eine Steigerung ab. „Wir können natürlich nur bedingt vorhersagen, wie sich die nächsten Wochen entwickeln, aber die Tendenz ist eindeutig weiterhin steigend", erklärt Prof. Holger Stepan. Etwa 2200 Geburten - die Zahl des Vorjahres - erwarten die Leipziger auch 2012. Deutlich höher liegt die Zahl der entbundenen Kinder, die bereits Anfang November die 2000.- Marke überschritten hatte. Unter den 2082 bis heute am UKL entbundenen Kindern waren in diesem Jahr eineiige Vierlinge, zwei Drillinge und 75 Zwillingspärchen.


296 Kinder kamen deutlich zu früh auf die Welt und mussten auf der Frühgeborenenstation versorgt werden. „Auch hier sehen wir leider eine Zunahme, der wir aber als Perinatalzentrum der höchsten Stufe gut begegnen können", so Stepan.


Bastian Sven kam genau zum Termin, sehnlich erwartet von den Eltern und der dreijährigen Juliana. Auch die Schwester kam schon im Uniklinikum auf die Welt, wenn auch nicht ganz so flink wie jetzt ihr Bruder. „Das ging am Dienstag wirklich alles unglaublich schnell", sagte Mutter Stefanie, „ich kam in den Kreißsaal und draußen war er."


Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.