Hilfe für Mukoviszidose-Patienten

Pressemitteilung vom 18.02.2005
Zehn Prozent des Erlöses der vorweihnachtlichen UNICEF-Aktion der LVZ werden für Mukoviszidose-Patienten in Leipzig verwendet. LVZ-Chefredakteur Bernd Hilder übergibt 10.000 Euro an Rainer Winkelmann, Vorsitzender der Mukoviszidose-Selbsthilfegruppe Leipzig CF Selbsthilfe Leipzig e.V.
Zeit 21. Februar 2005, 13:30 Uhr
Ort Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche
Station 5
Oststraße 21-25

Erstmals werden zehn Prozent des Erlöses der alljährlichen Aktion der Leipziger Volkszeitung zugunsten des Kinderhilfswerkes UNICEF für Leipziger Patienten der Universitätskinderklinik verwendet. Die rund 10.000 Euro werden vom LVZ-Chefredakteur Bernd Hilder persönlich an den Vorsitzenden der Mukoviszidose-Selbsthilfegruppe (CF Selbsthilfe Leipzig e.V.), Rainer Winkelmann übergeben.

Das Geld soll für eine Klimakur für Patienten auf Fuerteventura, die von einer Fachärztin und einer speziell für Mukoviszidose-Patienten ausgebildeten Physiotherapeutin verwendet werden. In der Vergangenheit hat es bereits zwei solcher Klimakuren gegeben, die den Patienten ausgesprochen gut getan hat.

Mukoviszidose-Patienten oder Patienten mit cystischer Fibrose (CF) leiden an einer Stoffwechselerkrankung, die zur Bildung eines zähen Schleimes in der Lunge, der Bauchspeicheldrüse, der Leber und im Dünndarm führt, der die Funktion dieser Organe beeinträchtigt. "Nach wie vor kann man die Krankheit nicht heilen, sondern nur die Symptome bekämpfen.", erklärt der Direktor der Universitätskinderklinik Prof. Dr. Wieland Kiess. "Früher starben die Patienten häufig noch im Kindesalter, heute beträgt die mittlere Lebenserwartung schon über 40 Jahre. Eine Klimakur unter ärztlicher Betreuung in einem Gebiet, das den Mukoviszidose-Patienten gut bekommt, kann die Symptome erheblich verbessern."