Leipzig in der nächsten Runde für ein DFG Forschungszentrum

Pressemitteilung vom 21.01.2005
Leipzig hat die letzte Runde erreicht: Die Universität gehört zu den drei Auserwählten, die einen Antrag zur Errichtung eines DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien einreichen dürfen. Ein internationales Gutachtergremium hat die drei Kandidaten aus insgesamt elf Voranträgen aus ganz Deutschland ausgewählt.

Das Konzept der Universität Leipzig für die Etablierung eines Forschungszentrums für Regenerative Therapien durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schafft es in die nächste Runde. Die Universität hat nun die Möglichkeit, mit Partnern aus Forschungseinrichtungen und Biotechnologie-Firmen und in Kooperation mit Forschergruppen der Universität Halle-Wittenberg einen Antrag für die internationale Begutachtung einzureichen, die noch vor der Sommerpause erfolgen wird. Mit im Rennen sind nur noch Berlin und Dresden. Als Preis winken Fördergelder bis maximal 60 Millionen Euro durch die DFG.

Der Rektor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser, freut sich über den Erfolg der Leipziger Wissenschaftler: "Wir haben ein Konzept erstellt, das innovative Forschung mit gezielter Nachwuchsförderung verbindet. Unsere jungen Forscherinnen und Forschern sind nunmehr aufgerufen, detaillierte Projekte in den Antrag einzubringen. Dies ist eine gute Woche für Leipzig und Sachsen."

Prof. Dr. Martin Schlegel, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs ergänzt: "Zusammen mit der kürzlich eingegangenen Nachricht über das neue Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) ergibt sich nun eine weitere große Chance für die Profilierung der Universität. Mit diesen deutlichen Zeichen sollte es gelingen, die begabtesten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Leipzig zu begeistern."