Angeborene Herzfehler schon vor der Geburt diagnostizieren

Pressemitteilung vom 06.12.2006
Angeborene Herzerkrankungen noch vor der Geburt erkennen, um rechtzeitig therapeutische Maßnahmen einleiten zu können, ist Thema und Ziel des Symposiums für Gynäkologen, Neonatologen, Kinderkardiologen und Kinderherzchirurgen an der Universität Leipzig.
Zeit 26. Januar 2007 bis 27. Januar 2007
Ort Universität Leipzig
Hörsaal des Herzzentrums
Strümpellstraße 39

"Wenn ein angeborener Herzfehler frühzeitig erkannt wird, erhöhen sich die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung.", erklärt der Kinderkardiologe Prof. Dr. Jan Janoušek, Direktor der Klinik für Kinderkardiologie am Herzzentrum der Universität Leipzig. Inzwischen sind die diagnostischen Methoden so weit fortgeschritten, dass Herzfehler bereits beim ungeborenen Kind nicht nur bemerkt, sondern schon genau diagnostiziert werden können. "Damit ist es uns möglich, Hand in Hand mit den Kinderkardiologen alle Vorkehrungen zu treffen, um vor und nach der Geburt die bestmöglichen Bedingungen für das Kind zu schaffen.", ergänzt Prof. Dr. Renaldo Faber, der an der Universitätsfrauenklinik die Abteilung Pränatal- und Geburtsmedizin leitet.

Auf der Tagung beschäftigen sich die Experten u. a. mit folgenden Themen:

  • Wie häufig treten angeborene Herzerkrankungen auf?
  • Welche Herzerkrankungen kann man bereits im Mutterleib diagnostizieren?
  • Wie können die Herzfehler heute diagnostiziert werden?
  • Wann kann ein Herzfehler zum Tode des ungeborenen Kindes führen?
  • Kann das Kind mit Herzfehler bereits im Mutterleib behandelt werden?
  • Welche Herzfehler müssen unmittelbar nach der Geburt behandelt werden?
  • Welche therapeutischen Methoden sind angezeigt?
  • Welchen Rat kann man den Familien geben, wenn die vorgeburtliche Diagnostik auf einen Herzfehler des Kindes hinweist?