Unternehmen Region: Dresdner und Leipziger Zentrum für Innovationskompetenz tagen gemeinsam

Pressemitteilung vom 03.11.2006
Im 2. Jahr erfolgreicher Arbeit stellen die BMBF-geförderten und SMWK-unterstützten Innovationszentren ICCAS an der Universität Leipzig und OncoRay an der Technischen Universität Dresden ihre Projekte auf einem gemeinsamen wissenschaftlichen Symposium vor und stecken die Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsfokussierung im Rahmen des "Unternehmen Region" ab.
Zeit 07. November 2006
Ort Biocity
Deutscher Platz 5

Die computerassistierte Chirurgie am Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) der Universität Leipzig hat inzwischen international Aufmerksamkeit erzielt. "Mit der Analyse chirurgischer Prozesse anhand eigener Software-Werkzeuge und der Zusammenführung unterschiedlicher Informationssysteme bis hin zur chirurgischen Umsetzung zunächst nur theoretisch relevanter OP-Daten gewährten die Leipziger Wissenschaftler einen Einblick in den OP-Saal der Zukunft.", erklärt ICCAS-Sprecher Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie und Dekan der Medizinischen Fakultät.

Anlässlich des erfolgreichen Startes von ICCAS und OncoRay wird auf einem Symposium der Stand der wissenschaftlichen Arbeit der beiden Arbeitsschwerpunkte vorgestellt. Das sind bei ICCAS:

  1. Chirurgischer Workflow und einheitlicher Standard;
  2. Systemarchitekturen für den Operationssaal und chirurgische Assistenzsysteme - die computerassistierte Chirurgie aus dem Blickwinkel des Chirurgen.
Ziel von ICCAS ist es unter anderem eine herstellerunabhängige und flexible Interaktion von Geräten innerhalb des Operationssaals zu ermöglichen.

Auch das Center for Radiation Research in Oncology (OncoRay) an der TU Dresden stellt seine Arbeitsschwerpunkte vor:
  1. Strahlensensibilisierung von Tumorzellen mit molekularbiologischen Methoden;
  2. Bildgebung biologischer Tumoreigenschaften zur Strahlentherapieplanung;
  3. Präszisionsbestrahlung auf Basis biologischer Daten.
OncoRay will dazu beitragen, die Heilung von Krebserkrankungen durch biologisch individualisierte und technologisch optimale Strahlentherapie zu verbessern.

Das Symposium soll seinerseits nicht nur einen Zwischenbericht zur Tätigkeit der Zentren bieten, sondern zugleich Möglichkeiten der Zusammenarbeit beider Zentren abstecken. "Hintergrund ist das Anliegen von BMBF und SMWK die Innovationskompetenz in Leipzig und Dresden zu stärken und auszubauen, um den Wissensstandort und auch den Standort für Gesundheitsmedizin in Sachsen zu fördern.", so Meixensberger.