Leipziger Medizinerin wird mit Lina-Marguerite-Siebert-Preise der Stiftung Kinderkrebsforschung ausgezeichnet

Pressemitteilung vom 29.09.2006
Mit dem Lina-Marguerite-Siebert-Preise der Stiftung Kinderkrebsforschung wird am 30. September 2006 die Leipziger Medizinerin Dr. Susanne Schrey ausgezeichnet. Diese nach der Begründerin der Stiftung benannte, jährlich vergebene Auszeichnung würdigt wissenschaftliche Arbeiten, welche die kliniknahe Verbesserung der Situation krebskranker Kinder zum Ziel haben.

Die an der Universitätsfrauenklinik Leipzig tätige Gynäkologin erhält den Forschungspreis der Stiftung Kinderkrebsforschung Mainz für ihre Promotionsarbeit unter dem Titel: "Spiroergometrische Untersuchungen - Beurteilung in der Literatur gängiger Kriterien zur Feststellung der maximalen Sauerstoffaufnahme".

Diese klinische Studie untersuchte die körperliche Leistungsfähigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche in ihrer Kindheit an Leukämie erkrankt waren und eine Chemotherapie erhalten hatten. "Insbesondere habe ich dabei die Anwendbarkeit der gängigen Methode der Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit mittels der maximalen Sauerstoffaufnahme untersucht", so Schrey. "Diese Methode ist zwar bei gesunden Erwachsenen etabliert, allerdings war die Möglichkeit ihrer Anwendung bei Kindern und Jugendlichen und vor allem bei Patienten nur wenig untersucht."

Um zu Ergebnissen zu kommen, untersuchte die Doktorandin rund 60 früher an Leukämie erkrankte Jugendliche, indem sie deren Sauerstoffaufnahme während körperlicher Anstrengung auf dem Ergometer über Atemmasken maß. Die Studie erbrachte unter anderem, dass die leistungsdiagnostischen Messergebnisse bei den Betroffenen die gleiche Aussagekraft haben wie bei gesunden Erwachsenen.

mhz