Pflegenetzwerk

Pressemitteilung vom 16.01.2008
An der Universität Leipzig startete jetzt das dreijähriges Modellprojekt, "Koordinierungs- und Beratungsstelle zur Verbesserung der Situation pflegebedürftiger, v.a. demenzerkrankter Menschen in Leipzig". Es wird zu gleichen Teilen aus Mitteln des Freistaates und der Pflegekassen gefördert.

"Wir möchten möglichst viele Einrichtungen und Personen in Leipzig an einen Tisch bringen, die sich für eine Verbesserung der Situation älterer pflegebedürftiger und v.a. demenziell erkrankter Menschen in Leipzig engagieren.", sagt Dr. Christina Geister, Leiterin des Projektes und Mitarbeiterin in der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig, wo das Projekt angesiedelt ist. "Die Koordinierungs- und Beratungsstelle (KoBeS) wird mit zwei MitarbeiterInnen besetzt sein und ihren Sitz im Gesundheitsamt haben. Hier sollen alle wichtigen Informationen über Angebote für ältere pflegebedürftige, v.a. demenziell erkrankte Menschen zusammenlaufen. Sie können von den kooperierenden Einrichtungen ebenso abgefragt werden wie von hilfesuchenden älteren Menschen und ihren Angehörigen. Außerdem unterstützen die ProjektmitarbeiterInnen die Einrichtungen darin, Versorgungslücken zu schließen und eine gute Versorgungsqualität für die Zielgruppe zu garantieren. Wichtige Vorarbeiten hatte in den letzten vier Jahren der Psychiatriekoordinator der Stadt Leipzig, Thomas Seyde, geleistet, der in vier regionalen gerontopsychiatrisch-geriatrischen Verbünden über 180 Einrichtungen für eine Selbstverpflichtung zur Verbesserung der Situation der Zielgruppe gewinnen konnte. Mit Hilfe des Projektes ist es nun möglich, die Einrichtungen noch besser zu unterstützen und untereinander zu vernetzen."