Medizinerband Jazzpirin spielt zum Campustag

Pressemitteilung vom 03.06.2009
Die Jazzpirins werden am 7. Juni beim Campustag der Universität auf dem Augustusplatz spielen. Dies wird der bisher größte Auftritt der acht Musiker, die fast alle Ärzte der Universität Leipzig sind. Gegründet wurde sie 2005 von dem Radiologen Wolfgang Hirsch und dem Kinderarzt Thomas Kapellen. Sie fanden die anderen Bandmitglieder im Kollegen- und Bekanntenkreis.

Einmal wöchentlich proben die jazzenden Ärzte, deren Bandname eine Kombination aus Jazz - ihrem Musikstil - und dem Schmerzmittel "Aspirin" ist. Das Oktett ist die einzige Medizinerband der Universität Leipzig. Die zwei Sängerinnen und sechs Instrumentalisten präsentieren ihre Songs vor allem bei Veranstaltungen der Universität und in Jazz-Szenekneipen. Aus Zeitgründen treten sie nicht mehr als fünfmal jährlich auf. "Unsere große Schwierigkeit sind die unterschiedlichen Dienste", sagte Kapellen.

Das Repertoire der Band ist breit. Die Acht spielen auch tanzbare Funk-Titel bekannter Bands nach, bringen aber bei jedem Song ihren eigenen Stil ein, wie Hirsch berichtet. Dazu lassen die Jazzpirins ihre ausgewählten Lieder von den Blues Brothers, Tom Jones, Al Jarreau oder anderen von einem professionellen Musikproduzenten in den USA arrangieren, der ihnen die Titel auf den Leib schreibt und sie per Mail nach Leipzig schickt.

Der Aufwand, den die vier Kinderärzte, der Psychologe, der Radiologe, die Musiktherapeutin und der Architekt betreiben, ist groß. Jazzpirin arbeitet mit moderner Technik, leistet sich zwei Sängerinnen und einen kompletten Bläsersatz - bestehend aus einer Trompete, einem Saxophon und einem Bariton-Saxophon.