13. Sächsischer Impftag

Pressemitteilung vom 24.02.2009
Auf dem 13. Sächsische Impftag werden die neuesten Impfstoffe vorgestellt, darunter die neuen 10 und 13-valenten Impfstoffe gegen Pneumokokkenmeningitis. Außerdem werden erfolgreiche Impfstrategien zur Behandlung der Rotoviren-Infektion behandelt sowie Reiseimpfungen, die im Zeitalter des globalen Tourismus zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Zeit 07. März 2009, 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort Carl-Ludwig-Institut für Physiologie
Liebigstraße 27

Welche Erfolge die Impfung gegen Rota-Viren gebracht hat, erläutert Prof. Dr. Volker Schuster, Leiter der Poliklinik für Kinder und Jugendliche an der Universität Leipzig und gemeinsam mit Prof. Michael Borte, der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg Leipzig, wissenschaftlicher Leiter des Impftages. Er setzt sich auch mit der Frage auseinander, ob die Eindämmung von Infektionen neue Viren auf den Plan ruft.

Die Ständige Impfkommission gibt eine Empfehlung für die notwendigen Schutzimpfungen in Deutschland, die nicht unbedingt mit den Empfehlungen z. B. der Sächsischen Impfkommission übereinstimmen müssen. Was das bedeutet auch im Hinblick auf die Übernahme der durch die Kassen, erklärt Prof. Dr. Siegwart Bigl, Mitglied der Sächsischen Impfkommission.

Die neuen 10- und 13-valenten Impfstoffe gegen Pneumokokkeninfektionen stellt Dr. Wolfgang Kunze aus der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin der Muldentalklinik Wurzen vor. Er erläutert auch, warum es trotz Impfung manchmal zu einer Pneumokokken-Meningitis kommen kann.

Mit der Bedeutung von Reiseimpfungen angesichts des weltweiten Tourismus setzt sich Dr. Thomas Grünewald, Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin des St. Georg, auseinander. Er weiß auch, welche Impfungen inzwischen die Krankenkassen übernehmen.