Die Mitte in der Krise - Studie

Pressemitteilung vom 12.10.2010
Eine neue Rechtsextremismus-Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung und unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler (Universität Leipzig) liefert aktuelle Zahlen zur Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft.09:00 Uhr: Präsentation der Studie 11:00 Uhr: Pressegespräch
Zeit 13. Oktober 2010
Ort Friedrich-Ebert-Stiftung
Hiroshimastraße 17, Haus 1
10785 Berlin

Die Repräsentativbefragung schließt an die bisherigen Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung "Vom Rand zur Mitte" (2006) und "Bewegung in der Mitte" (2008) an, die anhand von Fragebögen rechtsextreme Einstellungen in Deutschland ermittelten. Weiterhin finden sich darin Analysen zu Deprivation, Lebenszufriedenheit, zu Einstellungen gegenüber der Demokratie sowie zu ausgewählten politischen Einstellungen, darunter auch Islamfeindlichkeit.Die aktuelle Studie untersucht die Entwicklung rechtsextremer Einstellungen im Zeitverlauf der Jahre 2002-2010 und bettet die Analyse in den gesellschaftspolitischen Kontext der Finanz- und Wirtschaftskrise ein.

Auf der öffentlichen Konferenz "Mitten in der Krise?!" werden Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler erstmals die Untersuchungsergebnisse öffentlich präsentieren und mit u. a. Andrea Nahles, Generalsekretärin der SPD und Michael Sommer, Vorsitzender des DGB sowie mit Prof. Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste Berlin über gesellschaftspolitische Schlussfolgerungen diskutieren.

Das detaillierte Konferenzprogramm und (ab 13.10.2010, 9:00 Uhr) ein Download der Studie finden sich unter:
www.fes-gegen-rechtsextremismus.de

Anmeldung & Informationen zur Veranstaltung:
Gaby Rotthaus, Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin
Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Mail: gaby.rotthaus@fes.de
Telefon: +49 30 269-357311
Telefax: +49 30 269-359240