Leipziger Expertise gefragt

Pressemitteilung vom 30.09.2010
Französische Delegation informiert sich über die Struktur des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig.

Eine französische Delegation um Monique Capron, die ehemalige Vorstandsvorsitzende des französischen Instituts für Gesundheitswesen und medizinische Forschung, ist am heutigen 30. September zu Besuch bei Prof. Dr. Stumvoll, dem Leiter des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen, in Leipzig. Frau Capron wurde vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy damit beauftragt, in Frankreich fünf sogenannte Spitzengesundheitszentren (IHU) zu gründen. Diese Gesundheitszentren weisen eine große Ähnlichkeit mit den deutschen IFB auf.

Prof. Stumvoll wird daher Frau Capron und ihren Begleitern am Beispiel des IFB AdipositasErkrankungen die Strategie der IFB in Deutschland erläutern. Frau Capron hat u. a. die Aufgabe die in Frankreich entstehenden Spitzenforschungszentren mit den Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren in Deutschland zu vergleichen.

Neben ihr werden außerdem Jean Christophe Dantonel (Leiter des Programmes "Gesundheit und Biotechnologien", Generalkommissariat für Investitionen CGI - ehemaliger Berater der Ministerin für Bildung und Forschung), Armel de la Bourdonnaye (Referent beim Ministerium für Bildung und Forschung MESR), Jacques Demotes (Referent beim Ministerium für Bildung und Forschung MESR - Koordinator vom European Clinical Research Infrastructures Network ECRIN), Stéphane Roy (Botschaftsattaché für Wissenschaft und Technologie) und Léna Prochnow (Wissenschaftsreferentin) erwartet.

Das IFB AdipositasErkrankungen ist eines von acht Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren, die in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Es ist ein gemeinsames Projekt der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig (AöR). Ziel der Bundesförderung ist es, Forschung und Behandlung interdisziplinär so unter einem Dach zu vernetzen, dass Ergebnisse der Forschung schneller als bisher in die Behandlung integriert werden können. Das IFB AdipositasErkrankungen hat mit 19 Forschungsprojekten begonnen und wird mit über 120 Mitarbeitern das Feld der Adipositasforschung und -behandlung in den nächsten Jahren kontinuierlich ausbauen.

Auf Anfrage erhalten Sie gern im Anschluss an die Veranstaltung ein Gruppenfoto der Beteiligten.

Janna Buchele