LIFE-Projekt zur Erforschung von Zivilisationserkrankungen startet

Pressemitteilung vom 24.09.2010
Am Montag, 27. September 2010, fällt in Leipzig der Startschuss für das größte deutsche Forschungsprojekt im Kampf gegen Volkskrankheiten. Das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen LIFE nimmt dann offiziell seine wissenschaftliche Arbeit auf.

Mehr als 100 Ärzte und Wissenschaftler der Universität Leipzig sowie der Universitätsmedizin werden bis 2013 rund 25.000 Leipziger klinisch und bioanalytisch untersuchen. Die knapp 40 Millionen Euro teure Bevölkerungs- und Patientenstudie erforscht das Zusammenspiel von genetischer Anlage, Stoffwechsel und individueller Lebensführung in großem Umfang, um neue Erkenntnisse über Ursachen und Variabilität der wichtigsten Zivilisationserkrankungen zu gewinnen. Im Zentrum: Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt, Diabetes mellitus und Adipositas, Depression, Demenz, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Kopf- und Halstumore sowie Allergien und Stoffwechselstörungen. Ziel ist die Entdeckung neuer Ansätze für frühzeitige Prävention und Therapie.


Programmablauf:

Pressekonferenz
10:30-11:30 Uhr
Sitzungszimmer des Dekanats, Carl-Ludwig-Institut (CLI),
Liebigstraße 27, Eingang Mitte, 2. Etage

Presseführung (Achtung, Ortswechsel)
ab 11:30 Uhr
LIFE-Biobank mit Metabolomanalytik, Liebigstraße 27, Eingang links,
und anschließend
LIFE-Studienzentrum, Philipp-Rosenthal-Straße 27,
Aufnahmemöglichkeiten für die bildgebenden Medien

Get Together
13:00 Uhr
Mittagsimbiss und Möglichkeit zu individuellen Hintergrundgesprächen


Eröffnungsveranstaltung des LIFE-Forschungszentrums
17:30-19:00 Uhr
Carl-Ludwig-Institut (CLI), Großer Hörsaal, Liebigstraße 27, Eingang Mitte

mit Staatsministerin Prof. Sabine von Schorlemer, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK)

Anschließend get together mit sächsischen Spezialitäten.