Leipziger Forschungsgruppe gewinnt ersten Preis auf Urologiekongress

Pressemitteilung vom 16.06.2011
Beim 57. Kongress der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Urologie in Aachen sind Dr. Sigrun Holze, Dr. Dennis Prokofiev, Dipl.-Psych. Lutz Gansera, Prof. Udo Rebmann, Prof. Stephan Roth, Prof. Elmar Brähler, Prof. Michael C. Truß und Prof. Jens-Uwe Stolzenburg am 16. April mit dem Posterpreis 2011 ausgezeichnet worden. Anfang Juni bekamen sie die Urkunde. Die interdisziplinäre Forschungsgruppe aus Medizinern, Soziologen und Psychologen berichtete über die Ergebnisse einer großen deutschlandweiten Studie zur Lebensqualität von Patienten nach Prostatakrebsoperationen.

Frau Dr. Holze aus der Klinik und Poliklinik für Urologie der Universität Leipzig nahm den renommierten Preis als "eine Würdigung der zugrunde liegenden besonderen klinisch orientierten wissenschaftlichen Leistung" entgegen. Er ist "zur Förderung der Fortsetzung Ihres wissenschaftlichen Engagements bestimmt", so die Kongressleitung.


Die von der Deutschen Krebshilfe finanzierte multizentrische Längsschnittstudie, für die etwa 400 Patienten untersucht wurden, ist von der Leipziger Arbeitsgruppe initiiert und in Kooperation mit weiteren führenden urologischen Zentren in Deutschland durchgeführt worden. Sie ist die weltweit erste Studie ihrer Art und ermöglicht verfeinerte Einblicke zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Lebensqualität nach einer konventionellen (Schnittoperation) oder minimalinvasiven ("Schlüssellochtechnik"), radikalen Prostatektomie.