Erneut Gütesiegel für Hauttumorzentrum Leipzig

Pressemitteilung vom 11.07.2012
Deutsche Krebsgesellschaft würdigt moderne und patientenfreundliche Behandlung am Universitätsklinikum Leipzig mit Zertifikat
Bild vergrößern Prof. Dr. Jan C. Simon und Dr. Iris Pönitzsch freuen sich über die Rezertifizierung des Hauttumorzentrums Leipzig an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig. (Foto: Marcus Karsten/ UKL)  

Das Hauttumorzentrum Leipzig an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums Leipzig wurde jetzt erneut nach den Qualitätsrichtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. „Wir sind stolz, wiederum zu den ersten Hauttumorzentren in Deutschland zu gehören, deren Gütesiegel bestätigt wurde“, so Prof. Dr. Jan C. Simon, Klinikdirektor und Leiter des Hauttumorzentrums Leipzig. Das Hauttumorzentrum erhielt bereits 2009 die Zertifizierung, Prüfer der Deutschen Krebsgesellschaft konnten nun erneut ein hervorragendes Zeugnis ausstellen.

In den vergangenen Jahren wurden rund 2800 Patienten mit neu aufgetretenen Hauttumoren behandelt. „Auch diese Zahl ist ein Zeichen dafür, dass Hautkrebs die Krebserkrankung ist, die in der westlichen Welt die größten Zuwachsraten hat“, so Prof. Simon. „Gerade deshalb ist für uns die Anwendung modernster, patientenfreundlicher und maßgeschneiderter Therapieverfahren ebenso wichtig wie die Orientierung an internationalen Leitlinien und die Durchführung klinischer Studien. Unsere Patienten profitieren auch davon, dass wir frühzeitig neuartige Therapien anbieten können.“

Eine der Säulen der Qualitätssicherung von Diagnose und Behandlung stellt dabei das Tumorboard dar. „Hier stehen Patienten mit fortgeschrittenen Hauttumoren im Mittelpunkt“, erläutert Dr. Iris Pönitzsch, Koordinatorin des Hauttumorzentrums. „Experten aller Fachdisziplinen, die am Universitätsklinikum zu Hause sind, beraten dabei gemeinsam, wie den Patienten am besten geholfen werden kann. So können schnell Entscheidungen getroffen werden, die dann – prompt an die behandelnden Ärzte weitergegeben – in der Behandlung umgesetzt werden.“

Hintergrund: Hauttumore - häufigste Krebserkrankungen in Europa In Deutschland erkranken jährlich rund 120 000 Menschen neu an Hautkrebs. Die Todesfälle infolge von Hautkrebs sind auf über 3000 pro Jahr angewachsen. Ungefähr 80 Prozent aller Hautkrebs-Neuerkrankungen sind dem weißen Hautkrebs (Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome) zuzuordnen, gefolgt von dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, und selteneren Hautkrebsarten.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Kathrin Winkler.