Deutschlandstipendienprogramm startet - Uniklinikum Leipzig unterstützt zehn Stipendiaten

Pressemitteilung vom 20.06.2012
Mit dem nationalen Stipendienprogramm soll die Stipendienkultur an deutschen Hochschulen gestärkt werden - seit diesem Jahr beteiligt sich die Universität Leipzig am Projekt Deutschlandstipendium. Am heutigen Tage unterzeichneten die Vorstände des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig sowie Ekkehard Zimmer, eine Spendenzusage über zehn Stipendien für insgesamt drei Jahre im Rektoratsgebäude und übergaben diese an Rektorin Prof. Dr. Beate A. Schücking. Spontan unterzeichnete zudem Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig zusätzlich eine ganz persönliche Spendenzusage für ein weiteres Stipendium für zwei Jahre.
Bild vergrößern Soeben unterzeichneten die Vorstände des UKL Prof. Wolfgang E. Fleig, Ekkehard Zimmer (von li.) sowie Rektorin Prof. Beate A. Schücking die Spendenzusagen für insgesamt 10 Deutschlandstipendien. Prof. Fleig spendete spontan und ganz persönlich zusätzlich ein weiteres Deutschlandstipendium für exzellente Medizinstudierende der Uni Leipzig.  

"Für uns ist das Programm, ein weiteres Angebot zur Erhöhung unserer Attraktivität für Studierende, aber auch Förderer insgesamt. Deshalb sehen wir das Deutschlandstipendienprogramm auch als einen Einstieg in den Aufbau eines Fundraisingkonzeptes für die Universität insgesamt", unterstreicht Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking. In diesem Jahr sind an der Universität Leipzig 265 Stipendien förderbar, wenn entsprechend viele Fördergelder von privater oder institutioneller Seite gesammelt werden können. Aktuell laufen zahlreiche Gespräche, über ein Dutzend Spendenzusagen sind bereits eingegangen.

Die heutige Spendenzusage durch die Vorstände des Universitätsklinikums Leipzig richtet sich an Medizinstudierende: "Wir wollen gern zeigen, dass es uns wichtig ist, die Kooperation mit der Universität Leipzig auf möglichst vielen Ebenen zu leben", sagte Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des UKL, der zudem ein persönlich ein weiteres Stipendium spendete. "Ein Programm, das zu 100 Prozent den Studierenden zu Gute kommt, unterstützen wir natürlich sehr gern, und beteiligen uns an Deutschlandstipendien für exzellente Studierende der Human- sowie Zahnmedizin", erklärte auch Vorstand Zimmer. Anlässlich der Unterzeichnung der Spendenzusagen am heutigen Tage dankte Prof. Dr. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig, den Vorständen des UKL sehr herzlich.

Die Stipendiatensuche startet dann im Sommer. Nach einer Ausschreibung der bis dato eingeworbenen Stipendien wird es über ein Online-Bewerbungsportal die Möglichkeit für die Bewerbungen der Studierenden der Universität Leipzig geben. Die Auswahl ergibt ein vom Akademischen Senat der Universität erarbeitetes zweistufiges Verfahren: Zunächst treffen die Fakultäten eine Vorauswahl nach Leistungskritieren; der Stipendienrat fällt schließlich die Entscheidung, in die verstärkt auch persönliche und soziale Aspekte der Bewerber einfließen werden. So sollen beispielsweise stark sozial engagierte Studierende ebenso wie familiär besonders beanspruchte bei sehr guten Leistungen eher in das Förderprogramm aufgenommen werden.
Eine Herausforderung seitens des Gesetzgebers (Stipendienprogramm-Gesetz) ist die Aufteilung der Stipendien in zwei Drittel sogenannte zweckgebundene und ein Drittel (sogenannte) freie Stipendien. Damit soll die Möglichkeit für unternehmerische und persönliche Förderer eröffnet werden, einerseits zielgerichtet Studierende einzelner Studiengänge zu unterstützen sowie andererseits auch ein Drittel Stipendien zu erhalten, die proportional auf bislang nicht bedachte Fakultäten oder Studiengänge verteilt werden.

"Für die freien Stipendien wollen wir verstärkt auch auf die Interessierten in unserer Stadt zugehen. Beispielsweise werden wir auch zur Wissenschaftsnacht am 29. Juni im Neuen Augusteum für die Deutschlandstipendien an der Uni werben und die Möglichkeit für das Spenden vor Ort bieten. Dabei freuen wir uns über jede kleinere oder größere Spende für das Stipendienprogramm an der Universität," lädt Dr. Manuela Rutsatz, Pressesprecherin und Leiterin des Beziehungsmanagements der Universität, ein.