Berufsbegleitender Master-Studiengang der Medizinischen Fakultät Leipzig "Clinical Research and Translational Medicine" geht in die zweite Runde

Pressemitteilung vom 15.05.2012
Im Oktober 2012 beginnt in Leipzig der zweite Durchgang des Master-Studiengangs Clinical Research and Translational Medicine. Vor zwei Jahren war der Studiengang als erster Master-Studiengang der Medizinischen Fakultät Leipzig an den Start gegangen.

Der Studiengang ermöglicht Medizinern und Naturwissenschaftlern berufsbegleitend und verteilt auf vier Semester eine systematische und praxisorientierte Weiterbildung im Bereich der klinischen Forschung.
Ein Fokus des M.Sc.-Programms liegt auf der Verknüpfung von Forschung und Anwendung. Die Inhalte reichen von der Arzneimittelentwicklung bis hin zur klinischen Prüfung am Menschen und werden durch den Bereich Ökonomie und Management ergänzt. Es stehen nur ca. 20 Studienplätze zur Verfügung, "um eine intensive Betreuung und optimalen Lernerfolg zu ermöglichen", wie Dr. Tom Sicker betont. Er ist der Akademische Direktor des Studiengangs M.Sc. Clinical Research and Translational Medicine und verantwortet dessen organisatorische Leitung.

"Wir wollen gezielt berufstätige Mediziner und in der klinischen Forschung tätige Akademiker ansprechen. Aus diesem Grund ist der Studiengang berufsbegleitend angelegt und setzt verstärkt auf Selbststudium und E-Learning", ergänzt Prof. Dr. Markus Löffler, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) an der Medizinischen Fakultät und einer der Initiatoren des Master-Studiengangs. Aus diesem Grund beschränken sich die Präsenzzeiten für die Teilnehmer auf dreitägige Blockveranstaltungen an einem Wochenende im Monat (Freitag - Sonntag), an denen Vorlesungen, Seminare und Übungen gebündelt angeboten werden.

Notwendig wird ein solches Weiterbildungsangebot, so Prof. Löffler, aufgrund der zunehmend komplexer werdenden klinischen Studien und den steigenden Anforderungen an die Prüfärzte. Zudem verlangen Ethikkommissionen und Fördereinrichtungen inzwischen Qualifikationsnachweise vom Studienpersonal. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) folgte dieser Einschätzung und nahm den Studiengang aufgrund der hohen Qualität des konzipierten Kurrikulums 2007 in sein Förderprogramm auf.

Die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiengangs wird durch zahlreiche Kooperationspartner gewährleistet. Beteiligt sind Einrichtungen der Universität Leipzig wie das Translationszentrum für regenerative Medizin, Institute und Einrichtungen der Medizinischen Fakultät (u. a. Zentrum für Klinische Studien Leipzig, IMISE, Interdisziplinäres Zentrum für Bioinformatik) sowie externe Institutionen wie das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie Leipzig.
Interessenten können sich ab sofort für die Teilnahme an dem Studiengang bewerben.

Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2012/13 ist der 1. September 2012.

Anne-Katrin Hartinger