Personalmeldungen aus der Leipziger Medizin

Pressemitteilung vom 16.02.2012

Verwaltungsdirektor im Amt
Nachdem seine auf drei Jahre befristete Berufung als Verwaltungsleiter im Dezember 2011 ausgelaufen war, ist Oliver Gotthold zum 1. Februar 2012 dauerhaft zum Verwaltungsdirektor der Medizinischen Fakultät bestimmt worden. Der 42-jährige Jurist übernimmt die kaufmännische Leitung und Verantwortung entsprechend dem Sächsischen Hochschulgesetz. Direktor und Dekan sollen fortan als neue Doppelspitze gestärkt die Zukunft der größten Fakultät der Universität Leipzig gestalten. "Ich sehe die Berufung zum Direktor als Zeichen der Würdigung meiner Arbeit in den letzten drei Jahren und als Vertrauensbeweis sowohl des Rektorats als auch des Dekanats", sagte Gotthold. "Die Herausforderungen, besonders in Zeiten knapper Kassen, werden sicher nicht geringer werden. Unsere Fakultät ist mit der neuen Doppelspitze aus Dekan und Verwaltungsdirektor aber nunmehr gut gerüstet. Ich freue mich auf die vor mir liegenden Aufgaben."

Von Leipzig überzeugt
Torsten Schöneberg, Professor am Institut für Biochemie an der Medizinischen Fakultät Leipzig, ist einem Ruf nach Würzburg auf den Lehrstuhl für Toxikologie und Pharmakologie nicht gefolgt. Dekan Prof. Joachim Thiery äußerte sich dazu erleichtert: "Ich bin sehr froh, dass wir diesen exzellenten Wissenschaftler und Kollegen halten konnten." In Leipzig hat der 45-jährige Endokrinologe den Lehrstuhl für Molekulare Biochemie seit 2003 inne, 2011 wurde er außerdem als Prodekan Forschung ins Dekanatskollegium gewählt. Seine Forschungsschwerpunkte sind die zelluläre Signalweiterleitung und deren Relevanz bei Erkrankungen des Menschen.
Seine Entscheidung für Leipzig sieht Schöneberg vor allem im ausgeprägten Austausch und Zusammenwirken der unterschiedlichen Fachdisziplinen begründet sowohl inneruniversitär als auch mit anderen Leipziger Forschungseinrichtungen. "Leipzig besticht durch eine sehr innovative und junge Forschungslandschaft. Das sehr kollegiales Miteinander unterschiedlichster Fachdisziplinen macht Spaß und hilft, die knapp bemessenen wissenschaftlichen Ressourcen so effektiv wie möglich zu nutzen."

Professur für Kinderkardiologie
PD Dr. Ingo Dähnert (50) wurde auf die W3-Professur für Kinderkardiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig berufen. Damit ist er gleichzeitig zum Direktor der Klinik für Kinderkardiologie am Herzzentrum Leipzig vorgerückt. Seine Leipziger Karriere hatte er bereits mit dem Studium begonnen und, bis auf eine 6-jährige Unterbrechung in Berlin, am Leipziger Herzzentrum als Ober- und Chefarzt fortgesetzt. Die Schwerpunkte seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit liegen in der Entwicklung der Katheterinterventionellen Therapie angeborener Herzfehler. In der Vergangenheit hat er sich insbesondere um eine enge Kooperation des Herzzentrums Leipzig, als einziges Kinderherzzentrum Mitteldeutschlands, mit allen Kinderkliniken und Kinderärzten der Region verdient gemacht. "Die Weiterentwicklung dieser guten Zusammenarbeit wird mir auch in Zukunft ein wichtiges Anliegen sein", betonte Dähnert.

Bilder auf Anfrage bei Diana Smikalla.