Ausweitung der Hygienemaßnahmen am UKL

Pressemitteilung vom 01.06.2012
Einladung zur Pressekonferenz
Zeit 04. Juni 2012, 11:00 Uhr

Zur weiteren Eindämmung des seltenen multiresistenten KPC-Keims beginnt das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) jetzt mit einer Ausweitung der bisherigen Hygienemaßnahmen. Dazu werden ab sofort Mitarbeiter getestet sowie alle Patienten aus Risikogruppen bereits bei Aufnahme auf KPC untersucht.

"Mit dieser Intensivierung unserer Hygienemaßnahmen sollen auch die seit dem Ausbruch Ende 2010 registrierten neuen KPC-Nachweise eliminiert werden", erklärt dazu Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des UKL. Um Sie über die ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des KPC-Keimes am UKL zu informieren, laden wir Sie ein zur

Pressekonferenz

4. Juni, 11.00 Uhr

Universitätsklinikum Leipzig

Liebigstraße 18

Der Nachweis des ersten KPC-Keimes am UKL erfolgte im Juli 2010. Der Patient wurde sofort isoliert, alle notwendigen Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die mikrobiologische Untersuchung von Mitpatienten und der Umgebung ergab zunächst keine Hinweise auf eine Übertragung. Trotz sofortiger Barrieremaßnahmen kam es mit großer Zeitverzögerung drei Monate später im Herbst 2010 zu einer ausbruchsartigen Häufung auf mehreren Stationen. Seit Februar 2011 werden pro Monat bei aufgenommenen oder an das UKL verlegten Patienten null bis maximal drei Fälle eines KPC-Nachweises registriert. 2012 gab es bisher 10 neue Nachweise.

Bitte informieren Sie uns über Ihre Teilnahme unter Presse@uniklinik-leipzig.de oder Tel. 0341/9714028.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.