Behandlung des Akustikusneurinoms

Pressemitteilung vom 10.04.2012
Leipzig. Zu einer Informationsveranstaltung für Patienten und Angehörige zur Behandlung des Akustikusneurinoms lädt am 14. April die Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie in den Hörsaal des Zentralen Forschungsgebäudes auf dem Medizincampus in der Liebigstraße ein.
Zeit 14. April 2012, 10:15 Uhr bis 13:15 Uhr
Ort Universitätsklinikum Leipzig
Hörsaal des Zentralen Forschungsgebäudes
Liebigstraße 21
04103 Leipzig
Bild vergrößern Röntgenaufnahme eines Akustikusneurinoms  

Auf der Informationsveranstaltung, die gemeinsam mit der Vereinigung AukustikusNeurinom e.V., gestaltet wird, stellen Mediziner neue Behandlungsmethoden für diesen Kleinhirnbrückenwinkeltumor vor. „Mit Vorträgen zur Indikationsstellung, der funktionsorientierten operativen und radiotherapeutischen Behandlung, als auch zu den derzeitigen Möglichkeiten von Hörimplantaten möchten wir den Interessierten aktuelles Wissen näher bringen", erläutert Prof. Dr. Jürgen Meixensberger, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Leipzig, das Ziel der Veranstaltung. In drei Vorträgen sowie einer anschließenden Falldiskussion berichten Experten aus HNO - ärztlicher, strahlentherapeutischer und neurochirurgischer Sicht aus dem Leipziger Klinikum in der Zeit von 10:15 bis 13:15 Uhr jeweils über ihre Schwerpunktthemen. Die Zuhörer können sich aktiv mit ihren Fragen an den Diskussionen beteiligen.

Das Akustikusneurinom ist ein gutartiger Tumor, der sich am achten Hirnnerven, dem Hör- und Gleichgewichtsnerven, bildet. Diese seltene Erkrankung wird in Fachkreisen auch als „Vestibularis-Schwannom" bezeichnet und ist ein häufiger Kleinhirnbrückenwinkeltumor. Es ist kein Krebs und bildet keine Tochtergeschwülste (Metastasen). Ein Akustikusneurinom wächst gewöhnlich langsam und dehnt sich an seinen Entstehungsort aus. Zu den Symptomen gehören in erster Linie Hörverlust am betroffenen Ohr und Schwindel. Ein größer werdendes Akustikusneurinom drückt zunehmend gegen den Hirnstamm, dringt jedoch nie in das Hirngewebe ein. Durch den entstehenden Druck können Hirnfunktionen sogar lebensbedrohlich gefährden werden. Ursachen für das Auftreten des Akustikusneurinoms sind bislang noch nicht hinreichend geklärt.

Weitere Informationen:

Universitätsklinikum Leipzig A.ö.R.

Prof. Dr. Jürgen Meixensberger

Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

Liebigstraße 20

04103 Leipzig

Tel.: 0341 9717500

E-Mail: Juergen.Meixensberger@uniklinik-leipzig.de

Vereinigung AkustikusNeurinom e.V.

VAN-Regionalgruppe Sa.-Anh./Sa.

Ingeborg Wachsmuth

Fasanenweg 24

06184 Kabelsketal

Telefon: 0345 5819991

E-Mail: ingeborg.wachsmuth@t-online.de

Internet: www.akustikus.de

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