Tumorzentrum wählt neuen Vorstand

Pressemitteilung vom 06.06.2003
Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand und neuen Beirat

Leipzig - Etwa 40 Mitglieder des Tumorzentrums am Universitätsklinikum Leipzig e.V., dem Mediziner aus dem Universitätsklinikum Leipzig und der Medizinischen Fakultät, aus kooperierenden Kliniken und niedergelassene onkologisch tätige Ärzte sowie Vertreter des Gesundheitsamts Leipzig angehören, bestimmten am 2. Juni durch eine Wahl zuerst den neuen Beirat und nachfolgend den neuen Vorstand des Vereins.


Die neu gewählten Gremien setzen sich folgendermaßen zusammen:


Vorstand

Prof. Dr. med. C. Wittekind (Sprecher)

Prof. Dr. med. F. Kamprad (1.Stellvertreter)

PD Dr. med. U. Halm (2.Stellvertreter)

Prof. Dr. med. D. Niederwieser (Sekretär)

Prof. Dr. med. A. Weimann (Koop. Krankenhäuser)

Dr. med. A. Schwarzer (niedergel. Onkologe)


Beirat

Prof. Dr. med. J. Hauss (Chirurgische Onkologie)

Prof. Dr. Dr. med. M. Höckel (Gynäkologische Onkologie)

Prof. Dr. med. F. Kamprad (Strahlentherapie/Radioonkologie)

Prof. Dr. med. D. Niederwieser (Internistische Onkologie)

Prof. Dr. med Körholz (Pädiatrische Onkologie)

Prof. Dr. med. C. Wittekind (Pathologie)

Prof. Dr. med. C. Weimann (Kooperierende Krankenhäuser)

PD Dr. med. U. Halm (Kooperierende Krankenhäuser)

Prof. Dr. med. F. Schmidt (Diagnostische Radiologie)

Prof. Dr. med. J. Meixensberger (Neurochirurgie)

Dr. med. A. Schwarzer (niedergelassene Onkologie)


Neben der Wahl standen zudem der Rechenschaftsbericht und die Vorstellung des Sachberichts 1995-2001 auf der Tagesordnung. Der Sachbericht informiert über umfangreiche Datenauswertungen des klinischen Krebsregisters am Tumorzentrum Leipzig e.V. Er beinhaltet unter anderem eine Bilanz der interdisziplinären Zusammenarbeit, Fortbildungsveranstaltungen und Tumorkonferenzen sowie die für alle Interessierten offenen Tumorboards. Eine wichtiger Aspekt ist die Auswertung der Datenerhebungen des Klinischen Krebsregisters, dessen Führung das Tumorzentrum seit 1993 für ein Einzugsgebiet mit etwa 1,1 Mio. Einwohnern übernimmt.


Hintergrund:

Jedes Jahr erkranken jährlich etwa 320 000 Menschen an Krebs und in ca. 10 Jahren werden Krebserkrankungen wahrscheinlich die Todesursache Nummer eins darstellen. Vor diesem Hintergrund wurde das Tumorzentrum am Universitätsklinikum Leipzig e.V. bereits 1991 gegründet und kurze Zeit später Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT). Mitglieder sind verschiedene Kliniken und Institute des Universitätsklinikums, das Institut für Humangenetik der Medizinischen Fakultät, verschiedene kooperierende Krankenhäuser, niedergelassene onkologisch tätige Ärzte sowie Vertreter der Kassenverbände, der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, der Landesärztekammer und des Gesundheitsamtes der Stadt Leipzig.

Ziel der Mitglieder ist eine ständige Erhöhung der Qualität der Betreuung von Tumorpatienten. Daraus ergaben sich in den letzten Jahren vielfältige Aufgabenschwerpunkte: Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit, Verbesserung der Früherken-nung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Patienten mit bösartigen Tumoren und Erarbeitung von Leitlinien zu diesen Bereichen, kontinuierliche Fort- und Weiterbildung für Ärzte und Pflegepersonal, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Onkologie sowie Führung eines Klinischen Krebsregisters.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.