Größte Sicherheit für Mutter und Kind

Pressemitteilung vom 04.04.2012
UKL als erstes universitäres Perinatalzentrum der höchsten Stufe zertifiziert
Bild vergrößern Das UKL wurde als erstes universitäres Perinatalzentrum der höchsten Stufe zertifiziert - v.l.n.r.: Prof. Ulrich Thome, Leiter der Abteilung für Neonatologie, Prof. Holger Stepan, Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin (Foto: Stefan Straube)  

Eine möglichst sanfte Geburt bei gleichzeitig größter Sicherheit bietet das Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe am Uniklinikum Leipzig. Diese hohe Qualität ihrer Arbeit haben sich Geburtsmediziner und Kinderärzte jetzt als deutschlandweit erstes universitäres Zentrum mit einer Zertifizierung bestätigen lassen.

Mehr als 2.250 Kinder erblicken jährlich am UKL das Licht der Welt, etwa 30 Prozent davon kommen zu früh oder benötigen nach einer schwierigen Schwangerschaft und Geburt in den ersten Stunden und Wochen intensive ärztliche Betreuung. Am Perinatalzentrum des Universitätsklinikums Leipzig erfolgt diese Versorgung seit Jahren im engen Zusammenspiel der Geburtsmedizin und Neonatologie. Das Zentrum ist eines der größten in Deutschland und wurde als erstes universitäres Perinatalzentrum Level 1 von der unabhängigen Zertifizierungsgesellschaft periZert erfolgreich zertifiziert. Grundlage dafür war ein von Experten der verschiedenen Fachgesellschaften erarbeiteter Anforderungskatalog.

In einer mehrtägigen Begutachtung haben die Leipziger die hohe Qualität der Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen unter Beweis gestellt. Der Anspruch der Universitätsmediziner dabei ist es, viel Komfort bei größtmöglicher Sicherheit bieten zu können. „In unserem Zentrum stehen Experten für Risikogeburten ebenso bereit wie die Neugeborenenmediziner und Kinderchirurgen", erklärt Prof. Holger Stepan, Leiter der Geburtsmedizin am UKL. „Auch wenn es natürlich am schönsten ist, wenn die Frauen dies alles nicht brauchen."

Die individuelle Betreuung der werdenden Mütter und Väter liegt den Medizinern und Hebammen am UKL besonders am Herzen - vor, während, aber auch nach der Geburt. „Eltern und Kinder sollen gerade auch nach Frühgeburten oder einem schwierigen Start ins Leben früh eine enge Bindung entwickeln können", sagt Prof. Ulrich Thome, Direktor der Neonatologie am UKL. „Das ist wichtig für die Entwicklung des Kindes, aber auch emotional wichtig für die Eltern", so der Neonatologe weiter. Die UKL - Früh- und Neugeborenen-Stationen bieten den Eltern viele Möglichkeiten, möglichst oft bei den neugeborenen Kindern zu sein. Dies reicht von Familienzimmern auf der normalen Wöchnerinnenstation bis hin zur speziellen Känguruh-Pflege auf der Neonatologie.

Aber auch nach der Entlassung aus der Klinik ist die Betreuung nicht beendet: Gerade Frühchen werden in der Nachsorge weiterhin durch die UKL-Kindermediziner begleitet - oft noch Jahre nach der Geburt.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Helena Reinhardt.