Organspende rettet Leben

Pressemitteilung vom 01.09.2011
Am 3. September 2011, um 18 Uhr wird zum Thema Organspende ein Dankgottesdienst in der Thomaskirche zu Leipzig gehalten.
Bild vergrößern PET, Tumorherd im Brustwirbelkörper (Bild: ukl/Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin)   Bild vergrößern kombinierte PET/CT (Bild: ukl/Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin)  


Mitinitiiert wurde diese bereits zum vierten Mal stattfindende Veranstaltung durch Prof. Dr. Johann Hauss, Medizinisch-Wissenschaftlicher Departmentleiter des Departments für Operative Medizin. Im sei es ein wichtiges Bedürfnis auf die Notwenigkeit der Organspende hinzuweisen.

Im Jahr 2010 spendeten etwa 1.300 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe. Neben der postmortalen Organspende gewinnen auch Lebendspenden besonders bei Niere und Leber immer mehr an Bedeutung. Rund 12.000 Kranke warten derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan, darunter etwa 600 in Sachsen. Obwohl das Bewusstsein für die Organspende in der Mehrheit der Bevölkerung schon angekommen sei, besitzen nur 18 Prozent einen Organspendeausweis. Diese Situation führt dazu, dass speziell bei den Nierentransplantationen Wartezeiten zwischen fünf und sieben Jahre liegen.

„Aus diesem Grund müssen wir denen danken, die Ja zur Organspende gesagt haben“, so Prof. Hauss, „aber wir müssen auch weiterhin viel Aufklärungsarbeit betreiben, um die Bereitschaft zur Organspende zu fördern.“ Mit dem Dankgottesdienst könne man wieder einen Schritt in diese Richtung gehen, ergänzte der Klinikprofessor.

Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang im Matthäi Haus statt.

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Weitere Informationen:
Prof. Dr. Johann Hauss
Universitätsklinikum Leipzig
Medizinisch-Wissenschaftlicher Departmentleiter
Department für Operative Medizin
Liebigstraße 20
04103 Leipzig
Tel.: 0341 / 97-1 75 90
E-Mail: mailto:Johann.Hauss@uniklinik-leipzig.de
Internet: www.uniklinik-leipzig.de

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