Erste Vereinbarungen für den Bundesfreiwilligeneinsatz am Universitätsklinikum unterzeichnet

Pressemitteilung vom 30.06.2011
Für den Start des Bundesfreiwilligendienstes am 1. Juli 2011, wurden heute, am 30. Juni 2011, die ersten Vereinbarungen im Rahmen dieses Einsatzes unterzeichnet.
Bild vergrößern Stephanie Rybarz freut sich über den herzlichen Empfang durch Phil Klapper und Ursula Assmann zur Unterzeichnung der ersten Vereinbarung zum Bundesfreiwilligendienst  

Als erste Freiwillige konnte Frau Ursula Assmann, im Pflegemanagement des Universitätsklinikums Leipzig für den Bundesfreiwilligendienst und Studienangelegenheiten verantwortlich, die 19jährige Leipzigerin Stephanie Rybarz begrüßen. Mit einem Blumenstrauß wurde sie von Phil Klapper, einem der letzten Zivildienstleistenden, empfangen. Stephanie Rybarz wird mit insgesamt 10 Freiwilligen, die sich im Halbstundentakt am heutigen Tag im Büro von Frau Assmann ebenfalls ihre Vereinbarungen abholen konnten, zum 1. August am Universitätsklinikum ihren 12monatigen Dienst antreten. „Ich möchte in diesem Jahr meine soziale Kompetenz steigern und erste Eindrücke vom Arbeitsleben sammeln“, begründete die junge Frau, die im Anschluss ein Wirtschaftsstudium antreten möchte, ihren Einsatz. Ihr Bruder, der am Klinikum in der Strahlentherapie als Zivildienstleistender tätig ist, hatte sie auf diesen Einsatzort neugierig gemacht.

Ursula Assmann konnte Stephanie Rybarz auch bereits einen konkreten Arbeitsplatz in der Urologisch-Gynäkologischen Station zuweisen, hier wird sie zusätzlich von einer Freiwilligen im Sozialen Jahr unterstützt werden. „Der Bundesfreiwilligendienst hat uns vor neue Herausforderungen gestellt“, betont Frau Assmann, „wir werden uns jetzt nicht nur auf junge Männer einstellen, sondern haben neben den jungen Damen bereits auch einen älteren Interessenten, der bislang Hartz IV bezog, hierfür gewinnen können.“ Der Bundesfreiwilligendienst wird in der Regel über 12 Monate durchgeführt. Am Klinikum absolvieren die Freiwilligen eine vierwöchige Einarbeitungszeit und werden je nach Alter 12 bzw. 25 Tage für die pädagogische Weiterbildung wahrnehmen. In dem Zeitraum ihrer Tätigkeit erhalten sie 24 Tage Urlaub.

Stephanie Rybarz freut sich schon auf ihren Dienstantritt und konnte sich von Phil Klapper (21) noch einige Hinweise einholen, denn als „Vertrauenszivi“ hat er bis zu seinem Dienstende im August noch etwa 50 Zivildienstleistende zu betreuen und kennt daher genau deren Alltag am Universitätsklinikum.

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