Zweiten interdisziplinärer Lebertag am Universitätsklinikum Leipzig

Pressemitteilung vom 29.06.2011
Am 1. Juli treffen sich im Hörsaal des Zentralen Forschungsgebäudes, Liebigstraße 21, Mediziner verschiedenster Fachrichtungen zum 2. Interdisziplinärer Lebertag des Leberzentrums am Universitätsklinikum Leipzig.

Die diesjährige Veranstaltung mit dem Titel „Hepatologie 2011” gliedert sich thematisch in drei Schwerpunkte. Den Auftakt bildet das zunehmende Problem der metabolischen Lebererkrankungen, deren Ursachen, Klassifikation und Management. Neue Aspekte zur Ätiopathogenese alkoholischer Lebererkrankungen wurden zum Anlass genommen, dieses spezielle Thema sowohl aus psychiatrischer als auch hepatologischer Sicht zu betrachten.

Ein Update zum Europäischen Leberkongress (EASL 2011) im April dieses Jahres in Berlin stellt den zweiten Schwerpunkt dar. Mit der Zulassung von zwei Protease-Inhibitoren stehen die Mediziner am Beginn einer neuen Ära in der Behandlung der chronischen Hepatitis C. Professor Fritz von Weizsäcker, Internist und Chefarzt in der privaten Charlottenburger Schloßpark-Klinik Berlin, wird den Hauptvortrag zu diesem Thema halten.

Bei der chronischen Hepatitis B ist das Langzeitmanagement die besondere Herausforderung. Den neuen Erkenntnissen zu den Ursachen der akuten Dekompensation bei Patienten mit Zirrhose, die bereits heute Konsequenzen für unser diagnostisches und therapeutisches Handeln, haben, widmen sich ebenfalls Fachbeiträge.

Abschließend steht das interdisziplinäre Management bei malignen Lebertumoren und Antikoagulation bei Zirrhose auf dem Programm. In Kurzvorträgen wird die Relevanz neuer Methoden und Techniken in der Therapie maligner Lebertumoren, u.a. die Strahlentherapie und die selektive interne Radiotherapie (SIRT), vorgestellt.

Für die verschiedenen Themen konnten namhafte Experten gewonnen werden, die im Anschluss an ihre Fachvorträge in Diskussion mit den Mediziner treten werden.

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