Grundstein für Neubau der Zahnkliniken wurde gelegt

Pressemitteilung vom 28.06.2011
In feierlicher Form legten heute, am 28. Juni 2011, der Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Dr. Henry Hasenpflug, der Medizinische Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, der Dekan der Medi¬zinischen Fakultät der Universität Leipzig, Prof. Dr. Joachim Thiery und der Vertreter der künftigen Nutzer und Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Prof. Dr. Dr. Alexander Hemprich den Grundstein für den Neubau der Zahnklinik am Universitätsklinikum Leipzig.
Bild vergrößern Versendken die Grundsteinkartusche: Prof Wolfgang E. Fleig, Staatssekretär Dr. Henry Hasenpflug, Prof. Alexander Hemprich, Prof. Joachim Thiery und Staatssekretär Hansjörg König (v.r.)   Bild vergrößern Der Grundstein erhebt sich über die Köpfe der Gäste der Grundsteinlegung   Bild vergrößern Ansicht des Neubaus der Zahnkliniken von der Nürnberger Straße  

Leipzig – Der 17 Mio. Euro teure Neubau wird ein städtebaulich sehenswertes Eingangsgebäude zum Medizin-Campus Liebigstraße werden. Er vollendet die Reihe der Klinikzentren am westlichen Teil des Campus und wird der Poliklinik für Kieferorthopädie, der Abteilung für Kinderzahnheilkunde, der Poliklinik für konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie, der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie sowie dem Bildungszentrum des Universitätsklinikums Leipzig eine moderne Heimstatt für ihre Aufgaben in Forschung, Lehre und Patientenversorgung sein. Für das Bildungszentrum investiert das Klinikum eine weitere knappe Million Euro und integriert es in den Neubau der Zahnklinik.

Das Gebäude wird bei seiner Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres den bisherigen Bau aus dem Jahr 1910 ablösen. Auf 4.534 Quadratmetern finden 56 Zahnärztliche Behandlungseinheiten 2 Zahnärztliche Eingriffsräume ihren Platz. Daneben werden in dem Gebäude auch Zahnprothetische Werkstätten mit Studentenarbeitsplätzen und Zahnärztliche Forschungsflächen sowie Seminar- und Arbeitsräume des Bildungszentrums eingerichtet.

Der Auftrag für die architektonische Umsetzung wurde an KSP Jürgen Engel Architekten GmbH übergeben.

Der Grundsteinkartusche wurden folgende Dokumente beigegeben:


  • eine Fassadenansicht der künftigen Zahnklinik
  • die Festbroschüre anlässlich des 125-jährigen Bestehens der akademischen Zahnarztausbildung an der Universität Leipzig
  • ein Foto der Belegschaft der Zahnklinik von 1930
  • ein Foto der Belegschaft des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde von 2008
  • die Tageszeitung „Leipziger Volkszeitung“ vom 28. Juni 2011
  • die Patientenzeitung „Gesundheit und mehr…“, Nummer 13/2011
  • das Programm der Grundsteinlegung
  • ein kleines zahnärztliches Besteck (Spiegel, Sonde und College-Pinzette)
  • heute gültige Zahlungsmittel als Münzen
  • ein Siegel der Medizinischen Fakultät aus Meißner Porzellan
Da die Baugrube auf Grund ihrer langgestreckten Form und der Baustelleneinrichtungen für die etwa 150 Gäste der Zeremonie nur schwer begehbar war, fand die Feier zur Grundsteinlegung direkt neben der Baugrube statt. Der Grundsteinblock, den Staatssekretär Dr. Hasenpflug mit den traditionellen drei Hammerschlägen verschloss, wurde per Kran in die Baugrube gehoben.

Prof. Fleig, Medizinischer Vorstand des Klinikums, sagte in seiner Ansprache: „Wir sind stolz und froh, dass wir heute den Grundstein für unser fünftes Klinikzentrum am Medizin-Campus Liebigstraße legen können. Wir werden gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät nach Abschluss dieser Baumaßnahme eine wirklich einzigartige Infrastruktur für Forschung, Lehre und Krankenversorgung haben.“ Er dankte dem Freistaat Sachsen für die Bereitstellung der Investitionsmittel für den Neubau und versprach, dass das Klinikum die Mittel in der gewohnten Form sparsam und effektiv einsetzen werde. Wie schon bei den Bauprojekten für das Zentrum für Frauen- und Kindermedizin und das Zentrum für Innere Medizin, Neurologie und Nuklearmedizin hat das Universitätsklinikum die Bauherrschaft inne.

Staatssekretär Dr. Hasenpflug wünschte dem Bau einen zügigen und unfallfreien Verlauf und den künftigen Nutzern, dass sie im neuen Gebäude optimale Bedingungen für ihre Arbeit finden mögen.

3.980 Zeichen

Heiko Leske

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von .