Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie in Leipzig

Pressemitteilung vom 14.06.2011
Die 95. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. findet vom 16.-19. Juni 2011 im Leipziger Westin Hotel statt. Tagungspräsident ist der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Leipzig Prof. Dr. med. Christian Wittekind. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Vorläuferläsionen von Krebserkrankungen, die sowohl hinsichtlich molekularbiologischer Veränderungen, als auch morphologischer Erkenntnisse und klinischer Folgen abgehandelt werden.

Das Hauptthema soll im Hinblick auf verschiedene Aspekte beleuchtet werden: Neue molekulare Erkenntnisse zur Entstehung von Krebserkrankungen aus bekannten Vorläuferläsionen sollen ebenso wie die vielfältigen morphologischen Erscheinungsformen und die klinischen Konsequenzen, die aus unseren Diagnosen resultieren, dargestellt werden. Die neuen Erkenntnisse zur morphologischen, also pathohistologischen Diagnostik dieser Vorläuferläsionen werden in Bezug auf zahlreiche Organsysteme wie Verdauungstrakt, Lunge, weiblicher und männlicher Genitaltrakt abgehandelt. Die allermeisten Neuerkrankungen der in Deutschland häufigsten Krebsart (Dickdarm- und Mastdarmkrebs mit ca. 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland) ließen sich durch die Diagnose von Vorläuferläsionen und anschließende Behandlung vermeiden.

Daneben werden neueste Erkenntnisse der Forschung in der Pathologie diskutiert werden, eingeschlossen aktuelle Ergebnisse der sogenannten personalisierten Medizin. Das Tagungsprogramm wird angereichert durch IAP-Kurse zum Thema Vorläuferläsionen verschiedener Organsysteme und durch Satelliten-Symposien sowie durch weitere fachliche Höhepunkte.

Das Institut für Pathologie des Universitätsklinikums ist an der Diagnostik von Krebsvorläuferläsionen nicht nur von Patienten des Universitätsklinikums sondern auch anderer Krankenhäuser beteiligt und hat auf diesem wichtigen Gebiet der Krebsforschung eigene Forschungsgebiete bei Vorläuferläsionen von Tumoren der weiblichen Genitale, des hämatologischen Systems und der Leber und Gallengänge vorzuweisen.

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