Erneut Sonderzahlung für Mitarbeiter des Universitätsklinikums Leipzig

Pressemitteilung vom 14.12.2010
Mit einer erneuten freiwilligen Einmalzahlung in Höhe von 2 Mio. Euro will das Klinikum die hohe Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter würdigen
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„Dank einer hervorragenden Leistungsentwicklung, der auch in der Budgetvereinbarung mit den Krankenkassen Rechnung getragen wurde, konnten wir unsere im Wirtschaftsplan für dieses Jahr avisierten Ziele deutlich übertreffen", erklärte Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. „Deshalb haben wir dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, auch in diesem Jahr wieder eine freiwillige Einmalzahlung an unsere Mitarbeiter zu leisten." Der Aufsichtsrat habe diesem Vorschlag zugestimmt, so dass die Zahlung mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 2 Mio. Euro bereits mit dem Dezembergehalt ausgezahlt werde.

„Dieses Jahr hat uns große Anstrengungen abverlangt", so Prof. Fleig. „Wir haben mit der Gewerkschaft Verdi für die nicht-ärztlichen Mitarbeiter und mit dem Marburger Bund für die Ärzte neue Haustarifverträge vereinbart. Diese bringen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürbare Einkommenssteigerungen mit sich. Unsere Personalkosten erhöhten sich dadurch um etwa 10 Mio. Euro." Weiterhin habe man, wie schon in den Vorjahren, neue Stellen vor allem im ärztlichen und pflegerischen Bereich geschaffen. Im Jahr 2010 seien das in Summe 100 neue Vollkräftestellen gewesen.

Diese Größenordnung sei Anfang des Jahres geplant gewesen, so Ekkehard Zimmer, kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums. Allerdings sei man nach den starken Leistungssteigerungen in den Vorjahren von einer moderaten Entwicklung ausgegangen. Auch sei nicht absehbar gewesen, welches Budget mit den Krankenkassen verhandelt werden könne. Nun sei das Jahr aber sehr gut verlaufen, was in erster Linie den Mitarbeitern zu verdanken sei. Deshalb habe man sich entschlossen, auch in diesem Jahr diese Sonderzahlung zu leisten. „Da für uns im nächsten Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen keine Investitionsmittel eingeplant sind, gäbe es sicher sehr viele Projekte, in die wir das Geld hätten stecken können", sagte Zimmer. „Für uns ist es aber ungemein wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und ihre Aufgabe mit Engagement erfüllen. Deshalb wollen wir alle Mitarbeiter am gemeinsamen Erfolg teilhaben lassen. Das ist mit Sicherheit eine lohneswerte Investition."

Die freiwillige Einmalzahlung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die per 30. November in einem Arbeitsverhältnis mit dem Klinikum standen, am Stichtag 30.11. nach Haustarifvertrag UKL oder Haustarifvertrag Ärzte UKL vergütet wurden und im Zeitraum Januar bis November 2010 mindestens drei Monate ein Tabellenentgelt oder einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhielten. Die Sonderzahlung enthält einen festen, für jede Vollkraft gleichen Anteil und einen variablen Anteil in Abhängigkeit vom berücksichtigungsfähigen Tabellenentgelt. Im Schnitt kann sich der vollbeschäftigte Mitarbeiter über zusätzlich ca. 500,00 Euro brutto freuen.

Auszubildende, Krankenpflege-, Kinderkrankenpflege- und Hebammenschüler erhalten 75,00 Euro, wenn ihr Vertrag im zweiten Halbjahr 2010 begonnen hat und 150,00 Euro bei früherem Vertragsbeginn.

Insgesamt erhalten ca. 3 000 Beschäftigte sowie ca. 450 Auszubildende und Schüler diese einmalige, freiwillige Sonderzahlung im Dezember.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.