Universitätsklinikum Leipzig: Zwischenfall bei Bauarbeiten

Pressemitteilung vom 21.05.2010
Sauerstoffnetz wurde durch ungiftiges Edelgas verunreinigt – keine Patienten zu Schaden gekommen

Bei Bauarbeiten am zentralen Gasversorgungssystem des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) kam es heute zu Störungen.

Aus bislang noch ungeklärten Gründen war ein bei Schweißarbeiten verwendetes Edelgas (Argon) in das Gasversorgungsnetz des UKL gelangt. Festgestellt wurde der Vorfall durch vereinzelte Schwankungen bei der Sauerstoffkonzentration. Aus Sicherheitsgründen wurden unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls alle Operationen abgesagt, die laufenden Notfalloperationen wurden mittels Sauerstoff-Flaschenversorgung zu Ende geführt und auch die Intensivbereiche wurden auf Sauerstoffflaschen umgestellt.

Unverzüglich wurden alle notwendigen Maßnahmen zur Behebung der Störung eingeleitet. Alle Gasleitungen werden kontinuierlich mit Sauerstoff durchgespült. Voraussichtlich gegen 20 Uhr sollen alle Leitungen überprüft sein, so dass sie wieder in den normalen Betrieb überführt werden können.

Das Edelgas Argon ist nicht toxisch und absolut ungefährlich. Patienten kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Die Versorgung der Patienten am UKL und die Notfallversorgung war und ist zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.