2,2 Millionen Euro für Mitarbeiter des Universitätsklinikums Leipzig

Pressemitteilung vom 11.12.2009
Mit einer freiwilligen Einmalzahlung in Höhe von rund 2,2 Mio. Euro will das Klinikum trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen die hohe Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter würdigen.

„Das Klinikum hat im laufenden Jahr in allen Bereichen sehr gute Leistungen erbracht und sich wirtschaftlich stabil gezeigt", erklärt Dr. Matthias Wokittel, kaufmännischer Vorstand des Klinikums. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich dafür stark engagiert und die Leistungssteigerungen mit großen Anstrengungen realisiert. Deshalb sollen sie nach 2007 und 2008 auch 2009 wieder am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilhaben." Der Vorstand habe dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, insgesamt 2,2 Mio. Euro für diese Einmalzahlung zu verwenden. Diesem Vorschlag habe der Aufsichtsrat zugestimmt.

„Wir haben sehr viel getan, um trotz schwieriger Rahmenbedingungen medizinisch, wissenschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu sein", erklärt Prof. Dr. Wolfgang Fleig, medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums. „Das führt nur zu Ergebnissen, wenn alle an einem Strang ziehen und ihre Aufgabe mit Engagement erfüllen. Und genau darauf bauen unsere Erfolge auch auf. Deshalb ist es uns wichtig, alle an diesem Erfolg teilhaben zu lassen."

Die freiwillige Einmalzahlung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die per 30. November in einem Arbeitsverhältnis mit dem Klinikum standen, am Stichtag 30.11. nach TV-L, Haustarifvertrag des UKL mit ver.di oder TVÄ UKL vergütet wurden und im Zeitraum Januar bis November 2009 mindestens drei Monate ein Tabellenentgelt oder einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhielten. Die Sonderzahlung enthält einen festen, für jede Vollkraft gleichen Anteil und einen variablen Anteil in Abhängigkeit vom berücksichtigungsfähigen Tabellenentgelt. Im Schnitt kann sich der vollbeschäftigte Mitarbeiter über zusätzlich ca. 500,00 Euro freuen. Das sind ca. 130 Euro mehr als im vergangen Jahr.

Auszubildende, Krankenpflege-, Kinderkrankenpflege- und Hebammenschüler erhalten 75,00 Euro, wenn ihr Vertrag im zweiten Halbjahr 2009 begonnen hat und 150,00 Euro bei früherem Vertragsbeginn.

Insgesamt erhalten ca. 3 300 Beschäftigte sowie ca. 460 Auszubildende und Schüler diese einmalige, freiwillige Sonderzahlung im Dezember. Erst im November konnten sie sich über die tariflich vereinbarte Zuwendung freuen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.