Orthopädie: Wissenschaftliches Symposium zum 100. Geburtstag von Peter Friedrich Matzen

Pressemitteilung vom 07.10.2009
Am 11. Oktober wäre eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Orthopädie in Deutschland 100 Jahre alt geworden: Professor Dr. med. habil. Peter Friedrich Matzen (1909 - 1986). Aus diesem Anlass findet am Samstag, den 10. Oktober 2009, ein festliches wissenschaftliches Symposium statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Lebenswerk von Peter Friedrich Matzen.

Ort: Hörsaal der ehemaligen Orthopädischen Universitätsklinik in der Semmelweisstraße 10 Zeit: Samstag, 10.10.2009, 10:00 bis 15:00 Uhr

Hochrangige Referenten aus ganz Deutschland werden an dem Festsymposium teilnehmen, um Peter Friedrich Matzens Lebenswerk zu würdigen. Darüber hinaus werden sie sich den wissenschaftlichen Themen widmen, die zu Peter Friedrich Matzens fachlichen Schwerpunkten gehörten - und bis heute von größter medizinischer Bedeutung sind: von der Diagnostik und Therapie der angeborenen Hüftreifungsstörung, über die operative Behandlung der Skoliose bis hin zu aktuellen medizinischen und rechtlichen Aspekten der Knochentransplantation.

Peter Friedrich Matzen war von 1955 bis 1975 Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Leipzig. In seiner Zeit als Klinikdirektor führte Matzen zahlreiche neue Operationsmethoden ein. So hielten unter seiner Leitung neben der Endoprothetik auch die Knochen- und Knorpeltransplantationen Einzug in die Orthopädie. Ein von Matzen verfasstes Lehrbuch der Orthopädie gehört zu den Standardwerken im Fachgebiet der Orthopädie.

Das Symposium wird in Zusammenarbeit zwischen der Orthopädischen Universitätsklinik Leipzig und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie durchgeführt und steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. med. Georg von Salis-Soglio, dem jetzigen Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik.

Programm und weitere Informationen: http://oukimweb.uniklinikum-leipzig.de/

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.