Universitätsklinikum Leipzig eröffnet neue Palliativstation - Presserundgang mit Staatsministerin

Pressemitteilung vom 25.03.2009
Mehr Lebensqualität für Schwerstkranke: Am kommenden Montag wird die neue errichtete Palliativstation des Universitätsklinikums Leipzig eingeweiht. Wir laden Sie recht herzlich ein zu einem Presserundgang mit der Sächsischen Staatsministerin für Soziales, Christine Clauß, über die neue Station:
Zeit 30. März 2009, 10:00 Uhr
Ort Universitätsklini­kum Leipzig
Semmelweisstr. 14, 04103 Leipzig

Mit der neuen Palliativstation erweitert das UKL sein Versorgungsspektrum für Patienten mit fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankungen. Palliativmedizinische Betreuung (oder palliative care) zielt darauf ab, die durch die Erkrankung verursachten Schmerzen soweit zu lindern, dass die Patienten ihre restliche Lebenszeit gemeinsam mit ihren Angehörigen nicht als leidvoll sondern lebenswert empfinden.

Zu diesem Zweck werden Menschen mit Erkrankungen, die unausweichlich zum Tod führen, in einer Palliativstation aktiv und ganzheitlich medizinisch und pflegerisch versorgt. „Im Vordergrund stehen dabei neben der qualifizierten Schmerztherapie und der Linderung quälender Krankheitssymptome auch die Hilfe und Unterstützung im Umgang mit den vielfältigen Belastungen, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen und zusätzliches Leid verursachen, wie psychische, soziale oder spirituelle Probleme", erklärt Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, der die künftige Palliativstation des Universitätsklinikums Leipzig kommissarisch leiten wird.

Die Palliativstation des Universitätsklinikums wird am 1. April 2009 ihren Betrieb aufnehmen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.