Prostatakrebs: Neugründung einer Selbsthilfegruppe

Pressemitteilung vom 30.01.2004
Unterstützt durch die Psychosoziale Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum können sich Betroffene organisieren und gegenseitig helfen.

Leipzig - Bei Männern in Deutschland steht Prostatakrebs nach Lungenkrebs an zweiter Stelle unter den Krebsneuerkrankungen. Trotz relativ guter Heilungschancen im Frühstadium, bedeutet die Diagnose Prostatakrebs für die Betroffenen und ihre Angehörigen einen tiefen Einschnitt in das gewohnte Leben. Angst vor der Krankheit und ihren Folgen prägen das eigene Denken und den Umgang mit anderen Menschen. Der Kontakt zu ebenfalls Betroffenen, z.B. in einer Selbsthilfegruppe, kann in dieser Situation eine große Hilfe sein. Erfahrungen und Informationen werden ausgetauscht und besonders offene Gespräche und gegenseitige Unterstützung können helfen, Aufgaben besser zu meistern und neue Wege zu beschreiten.

Aus diesem Grund werden alle interessierten Betroffenen eingeladen, bei der Entstehung und Etablierung einer Selbsthilfegruppe in Leipzig aktiv beizutragen. Ein erstes Treffen findet


am: 5. Februar 2004

um: 15.30 Uhr

in: den Räumen der Psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten

und Angehörige, Riemannstraße 32


statt. Dazu werden Gäste aus Dresden und Berlin erwartet, welche als Mitglieder bzw. Organisatoren ihrer Selbsthilfegruppen mit ihren Erfahrungen den Start erleichtern helfen.


Den Betroffenen bieten sich durch das Mitwirken in der Selbsthilfegruppe verschiedene inhaltliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel:


· Erfahrene Mediziner beantworten die Fragen der Neuerkrankten

oder Wiedererkrankten

· Experten referieren zu bestimmten Themen, beantworten Fragen

· Die Mitglieder berichten sich gegenseitig von ihrem Kenntnisstand

über Therapiemöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen

· Austausch über Veranstaltungen zum Thema Krebs

· Gemeinsame Unternehmungen bzw. Aktivitäten


Unterstützt wird die Initiative von der Psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten und Angehörige am Universitätsklinikum Leipzig.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.