Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

Pressemitteilung vom 31.01.2009
Mehr als 12.000 Besucher besichtigten Klinikneubau – Informationsangebote stießen auf reges Interesse

Mehr als 12.000 Besucher nutzten am Sonnabend die Gelegenheit, sich das neue Zentrum für Innere Medizin, Neurologie und Nuklearmedizin anzusehen. Der mit blauen Fußabdrücken markierte Rundgang durch das Gebäude war zeitweise so voll, das kam noch ein Vorankommen möglich war. „Wir sind von diesem großen Interesse der Leipziger an unserem neuen Klinikzentrum überwältigt", freute sich Matthias Wokittel, kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums. „Wir hatten uns glücklicherweise auf viele Besucher eingestellt, so dass es zwar manchmal eng zuging, aber dennoch jeder Gelegenheit fand zu sehen, was ihn interessierte."

Schon eine Stunde vor dem offiziellen Beginn waren die ersten Neugierigen da und warteten geduldig auf den Beginn des Rundgangs. Dieser führte durch den Bereich der Zentralambulanz zunächst auf die Intensivstation und die Stroke Unit. Von dort ging es weiter auf eine Pflegestation und wieder zurück in den Ambulanzbereich im Erdgeschoss. An zahlreichen Stationen demonstrierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, Pflegekonzepte und Therapiemöglichkeiten. Sie boten kostenlosen Ultraschall von Gefäßen, Gelenken und Schilddrüse an, erklärten, wie man unterm Mi­kro­skop Blutkrebszellen erkennen kann, welche Behandlungsmöglichkeiten die moderne Kardiologie bietet, maßen Blutzucker und den Blutdruck bei den Besuchern und demonstrierten viele verschiedene Möglichkeiten der physikalischen Therapie. Kognitionstests und Schriftspuranalysen wurden ebenso dicht umlagert wie die Endoskope und Koloskope, mit denen die Besucher selbst ausprobieren konnten, wie geschickt sie mit diesen Geräten umgehen können. Auch das Ernährungsteam stieß mit seinem Angebot auf reges Interesse.

„Mich interessiert vor allem der Schilddrüsen-Ultraschall", sagte Klara Teichmann (73), die als eine der ersten die Besichtigung in Angriff nahm. Walter Heinze (57) dagegen wollte sich die Ambulanzen ansehen: „Ich habe hier in drei Wochen einen Termin und will wissen, wie es hier ist." Monika Böttger (63) muss regelmäßig zur Behandlung in die Nephrologie und war neugierig auf die neuen Räumlichkeiten.

Einhellig war das Lob der Besucher, die das neue Haus beeindruckend fanden. Auf der Pflegestation wurden die modernen Patientenzimmer genau begutachtet. „Man will ja nicht ins Krankenhaus, aber wenn es doch einmal sein muss, ist es schon gut zu wissen, was einen erwartet", sagte Gerda Heumich (57), die sich auch gleich noch erklären ließ, wie das neue Speisenversorgungskonzept am Klinikum aussieht. Am Modell der Liebigstraße in der Eingangszone fasste Rüdiger Härtel (51) die Meinung vieler Besucher zusammen: „Toll, was hier entstanden ist."

Toll fanden die Besucher auch den kostenlosen Pendelbus von den Parkplätzen an der Alten Messe zum Klinikum und den Begrüßungs-Glühwein, den das Klinikum angesichts des ungemütlichen Wetters jedem Besucher anbot. Zum Abschied gab es - ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl - einen Apfel mit auf den Weg. Und wer wollte, konnte auch einen Satz Postkarten mit Motiven vom neuen Klinikum mitnehmen.

Matthias Wokittel sprach allen Mitarbeitern ein großes Kompliment aus: „Was hier in der Vorbereitung und am heutigen Tag von unseren Mitarbeitern geleistet wurde, zeugt von einem wirklich großen Engagement. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle, die daran einen Anteil haben."

In den 104 Millionen Euro teuren Klinikneubau, der offiziell Ende November 2008 eingeweiht wurde, ziehen in den nächsten Wochen die Klinik für Gastroenterologie und Rheumatologie, die Klinik für Endokrinologie und Nephrologie, die Abteilung für Angiologie und Kardiologie, die Abteilung für Pneumologie, die Abteilung für Hämatologie und Onkologie, die internistische Intensivmedizin, die Klinik und Poliklinik für Neurologie und die Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin ein. Die Tagesklinik für kognitive Neurologie sowie die Stabsstelle für Physikalische Therapie und Rehabilitation sind bereits in die neuen Räume eingezogen.

Mitte Februar wird im Neubau die Zentralambulanz der Inneren Medizin in Betrieb gehen. Damit hat die Verteilung der internistischen Ambulanzen auf vier verschiedene Standorte ein Ende.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.