Mitarbeiter des Universitätsklinikums Leipzig erhalten erneut Sonderzahlung

Pressemitteilung vom 10.12.2008
Rund 1,95 Mio. Euro als freiwillige Einmalzahlung – trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen will das Klinikum die hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter würdigen – auch 2009 zusätzliche Arbeitsplätze

Auf seiner gestrigen Sitzung stimmte der Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Leipzig dem Vorschlag des Vorstands zu, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsklinikums im Dezember eine einmalige, freiwillige Sonderzahlung zu gewähren. „Das Klinikum hat im laufenden Jahr in allen Bereichen sehr gute Leistungen erbracht", erklärt Matthias Wokittel, kaufmännischer Vorstand des Klinikums. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich dafür stark engagiert und die Leistungssteigerungen mit großen Anstrengungen realisiert. Deshalb sollen sie nach 2007 auch 2008 wieder am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilhaben. Die Einmalzahlung wurde gegenüber dem Vorjahr um 50% gesteigert."

Die freiwillige Einmalzahlung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die per 30. November in einem Arbeitsverhältnis mit dem Klinikum standen, am Stichtag 30.11. nach BAT-O, Allgemeinen Arbeitsvertragsbedingungen des UKL (AVB) oder TVÄ UKL vergütet wurden und im Zeitraum Januar bis November 2008 mindestens drei Monate ein Tabellenentgelt oder Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhielten. Die Sonderzahlung enthält einen festen, für jede Vollkraft gleichen Anteil und einen variablen Anteil in Abhängigkeit vom berücksichtigungsfähigen Tabellenentgelt. Im Schnitt kann sich der vollbeschäftigte Mitarbeiter über zusätzlich ca. 370,00 Euro freuen.

Auszubildende, Krankenpflege-, Kinderkrankenpflege- und Hebammenschüler erhalten 75,00 Euro, wenn ihr Vertrag im zweiten Halbjahr 2008 begonnen hat und 150,00 Euro bei früherem Vertragsbeginn.

Anspruch auf die Sonderzahlung haben ca. 3100 Beschäftigte.

Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Klinikums unterstreicht: „Wir freuen uns sehr, dass wir auch 2008 unseren Mitarbeitern diese Sonderzahlung geben zu können, wie wir das auch 2007 schon getan haben. Wir sind das einzige Universitätsklinikum Deutschlands, das keinen Betriebskostenzuschuss aus Steuermitteln erhält und dennoch eine ergebnisabhängige Einmalzahlung leisten kann.

Damit die Leistungen dauerhaft sicher erbracht werden können, habe des Klinikum im Jahr 2008 40 neue Stellen geschaffen. Auch für 2009 sei geplant, das Personal um weitere 40 Stellen aufzustocken. „Wir wollen damit gerade in der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise ein deutliches Signal setzen, dass sich Leistungsbereitschaft lohnt und unter der Voraussetzung des wirtschaftlichen Erfolgs die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen auch in der Gesundheitswirtschaft möglich ist", sagt Matthias Wokittel, der davon überzeugt ist, dass im Gesundheitswesen noch mehr Arbeitsplätze entstehen könnten, wenn die Politik die Deckelung der Krankenhausbudgets endlich abschaffen würde.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.