Universitätsklinikum Leipzig unterstützt Regionalliga-Handballer des SC DHfK

Pressemitteilung vom 18.08.2008
Partnerschaft zu gegenseitigem Vorteil vereinbart – kompetente sportmedizinische Betreuung des Teams

Das Universitätsklinikum Leipzig AöR und der SC DHfK Handball haben für die kommenden zwei Spielsaisons eine Sponsoringvereinbarung getroffen. Das Universitätsklinikum verpflichtet sich laut dieser Vereinbarung, die umfassende sportmedizinische Betreuung der 1. Handball-Herrenmannschaft des SC DHfK zu gewährleisten.

Prof. Dr. Christoph Josten, Direktor der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie, verweist auf die langjährigen Erfahrungen seiner Klinik in diesem Bereich: „Wir betreuen schon seit vielen Jahren einzelne Sportler und Mannschaften und können auf einen reichen Erfahrungsschatz verweisen. Nicht zuletzt deshalb sind wir bei sportlichen Großereignissen wie der Fecht-WM, dem Confederations-Cup oder der Fußball-WM immer wieder als offizielles Turnierkrankenhaus mit im Boot." Die Sportmedizin sei einer der wichtigsten Schwerpunkte seiner Klinik. Das Engagement beim SC DHfK Handball habe aber eine neue Qualität, weil man über die Einzel- und Mannschaftsbetreuung hinaus auch bei jedem Punkt- oder Pokalspiel vor Ort sei und auch die Einsatzfähigkeit der Spieler zu beurteilen habe. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und molekulare Diagnostik werden außerdem regelmäßig bestimmte Laborwerte ermittelt.

Die Handballer des SC DHfK organisieren ihrerseits mehrmals im Jahr Blutspendeaktionen. Die Blutbank des Klinikums hofft natürlich auf zahlreiche Blutkonserven und Neuspender, um der permanenten Knappheit an Blutkonserven ein wenig entgegenwirken zu können. „Gerade Sportler und deren Familien und Fans wissen, wie schnell man sich verletzen und selbst auf medizinische Hilfe oder sogar Spenderblut angewiesen sein kann", erklärt Prof. Dr. Gert Matthes, Leiter der Blutbank Leipzig. „Insofern hoffen wir, dass die vom SC DHfK organisierten Blutspendeaktionen eine große Resonanz haben." Aber auch der Verein könne davon profitieren, denn für jede Blutspende an so einem Termin würden vom Universitätsklinikum 5 Euro für die Nachwuchsförderung gezahlt. Es liegt also an den Vereinsmitgliedern, deren Fans und Freunden selbst, wie viel zusätzliches Geld für die Vereinskasse eingenommen werden kann. Und der Spender profitiere natürlich vom kostenlosen Gesundheitscheck, der mit einer Blutspende verbunden sei. „Jede geleistete Spende wird auf zahlreiche signifikante Parameter untersucht, die u. a. auf Krankheiten wie z. B. Hepatitis B, C, Geschlechtskrankheiten oder auch HIV hinweisen können. Erstspender erhalten ca. zwei Wochen nach der Spende einen Nothilfepass mit ihrer Blutgruppe zugesandt."

Insgesamt, so sind sich Universitätsklinikum und SC DHfK einig, sei die Sponsoringvereinbarung für beide Partner eine zukunftsweisende, positive Sache.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.