ICCAS ist Station im Reiseführer „Services Made in Germany“

Pressemitteilung vom 24.07.2008

Leipzig – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den ungewöhnlichen und einzigartigen Reiseführer „Services Made in Germany“ als Teil des Projektes „Innovative Dienstleistungen auf dem Weg zur Weltspitze“ herausgegeben. Er führt Spitzenleistungen aus der deutschen Dienstleistungsforschung und –wirtschaft zu einer eindrucksvollen Landkarte zusammen. Mittendrin das ICCAS – Innovation Center für Computer Assisted Surgery an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.



„Wir sind sehr stolz, Aufnahme in diese Zusammenstellung von Hightech-Projekten aus unterschiedlichen Forschungsbereichen gefunden zu haben“, freut sich der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Jürgen Meixensberger. Die Forscher des Zentrums für Innovationskompetenz für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) analysieren Operationsabläufe mit modernen IT-Werkzeugen und erstellen chirurgische Workflows und Integrationsprofile für die Konzeption, Spezifikation und Simulation medizintechnischer Prototypen im Bereich der computerassistierten Chirurgie. Ziel ist es, die OP-Planung genauer zu machen und damit OP-Risiken zu verringern. So entwickelten die Forscher zum Beispiel das „Elektronische Phantom zur Evaluation und zum chirurgischen Training“ (ElePhant), das sowohl in der chirurgischen Aus- und Weiterbildung als auch in der patientenindividuellen Planung komplexer Operationen eingesetzt werden kann.



Mit der Schaffung zweier Nachwuchsforschergruppen und einer Forschergruppe an der Schnittstelle von Chirurgie und Informationstechnologie strebt das Zentrum eine Schlüsselposition in der Entwicklung der Chirurgie der Zukunft an. Insgesamt forschen und entwickeln am ICCAS 30 Nachwuchswissenschaftler aus Europa, Asien und Amerika.



Das Zentrum wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Freistaat Sachsen und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.