Internationales Wirbelsäulen-Symposium an der Uniklinik

Gäste aus ganz Europa trainieren neue OP-Technik

Pressemitteilung vom 08.07.2008

Die Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig richtete am vergangenen Wochenende ein international besetztes Wirbelsäulen-Symposium aus. „Wir hatten u. a. Gäste aus Portugal, Italien, Schweiz und Slowenien", erklärte Prof. Dr. Christoph Josten, Direktor der Klinik. Die Teilnehmer, so Josten weiter, seien quasi „handverlesen", denn Inhalt des Symposiums war das theoretische und praktische Vermitteln einer neuen OP-Technik, mit der schwere Wirbelkörperbrüche korrigiert und stabilisiert werden können. Diese Technik sei etwas für Chirurgen mit großen Erfahrungen in der Wirbelsäulenchirurgie.

Die Organisatoren Prof. Josten und die Oberärzte Dr. Katscher, Dr. Blattert und Dr. Siekmann boten den Teilnehmern ein rundes Programm von Vorträgen über Falldiskussionen, Visiten bis hin zu einem intensiven Training der neuen Technik in der Anatomie. Prof. Josten sieht das Symposium als wichtigen Baustein bei der Etablierung des Universitätsklinikums Leipzig als überregionales Wirbelsäulenzentrum. „Die Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen stellt schon seit langem einen wichtigen Schwerpunkt an unserem Klinikum dar. Wir haben hervorragende Fachärzte, Pflegekräfte und Therapeuten sowie eine optimale Vernetzung mit sehr guten Rehabilitationseinrichtungen, so dass wir den Patienten von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachbetreuung eine wirklich optimale Versorgung bieten können."

Übrigens: Nach all dem Lernen und Trainieren hatten die Teilnehmer des Symposiums auch Gelegenheit, die Stadt Leipzig kennenzulernen. Sie alle sind - so bestätigten die Organisatoren - mit besten Eindrücken wieder in ihre Heimat gereist.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.