Glänzende Kinderaugen bei „Peter und der Wolf“

Pressemitteilung vom 18.01.2008
Gelungene Premiere für den Marktplatz im Zentrum für Frauen- und Kindermedizin als „Konzertsaal“

Glänzende Kinderaugen verfolgten gebannt die Aufführung von Prokofjews „Peter und der Wolf" im Marktplatz des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin durch das Orchester der Musikalischen Komödie. Rund 140 Besucher hatten sich eingefunden; vor allem Kinder aus den Kliniken des Universitätsklinikums und deren Betreuer, aber auch Gäste, die zufällig in der Nähe waren. Freudige Erwartung bei Prof. Dr. Wieland Kiess, dem Direktor der Universitätskinderklinik, ob die Premiere gelingen würde, gespannte Mienen bei den Musikern, wie die Akustik sein würde und ob es gelingt, die kleinen Patienten für eine Weile von der Krankheit abzulenken. Am Ende tosender Applaus, zufriedene Gesichter überall und glückliche Kinder, die voller Neugier und Begeisterung die Musiker und den Puppenspieler mit Fragen bestürmten, die Puppen ausprobierten und den Instrumenten Töne entlockten.
„Die Architekten haben uns mit dem Marktplatz einen Raum geschaffen, der Kommunikation fördern soll, zu Begegnungen miteinander, mit Kunst und Kultur einlädt und dem Krankenhaus eine andere Atmosphäre verleihen soll", erklärte Prof. Kiess. „An uns liegt es nun, diesen Raum auch so zu nutzen." Er freue sich sehr und sei sehr dankbar für das Angebot der Musikalischen Komödie, hier ein kostenloses Konzert für kranke Kinder zu geben. „Wir brauchen solche Partner", so Kiess. „Kinder können durch solche Angebote Kraft sammeln und Ablenkung finden." Nun sei der Anfang gemacht und die nächsten Termine stünden schon an. So führen die Tanzklassen der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach" am 23.1.2008, 16:30 Uhr unter dem Motto „Wir tanzen für Euch" ein spezielles Tanzprogramm auf und im März kommt die Augsburger Puppenkiste in das Zentrum für Frauen- und Kindermedizin. Und auch die Musikalische Komödie will nach der tollen Erfahrung des heutigen Tages wiederkommen.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.