Universitätsklinikum Leipzig war 2007 wieder beliebteste Geburtsklinik der Region

Pressemitteilung vom 02.01.2008

1690 Geburten, bei denen insgesamt 1761 Kinder (884 Mädchen und 877 Jungen) das Licht der Welt erblickten, ist die Bilanz 2007 der Abteilung für Geburtsmedizin des Uniklinikums Leipzig. Das sind 69 Entbindungen mehr als im Vorjahr. Damit ist die traditionsreiche Klinik erneut die beliebteste Geburtsklinik der Region. „Die Kombination aus einem kompetenten Team aus Hebammen, Frauenärzten und Kinderärzten, die modernen und freundlichen Räume und unsere Bekanntheit in der Region sind aus meiner Sicht das Erfolgsrezept unserer Abteilung", vermutet der Leiter der Geburtsmedizin, Prof. Dr. Holger Stepan. „Unser Perinatalzentrum ist in jeder Beziehung optimal ausgestattet. Wir haben ein sehr engagiertes und kompetentes Hebammen-Team und Ärzte, die sich mit der traditionellen Geburtshilfe ebenso auskennen wie mit den modernsten Methoden der Geburtsmedizin. Die direkte Verbindung mit der Universitätskinderklinik, die rund um die Uhr auch die Anwesenheit eines Kinderarztes gewährleistet, schafft ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Entbindung. Hinzu kommt die moderne und angenehme Ausstattung der Kreißsäle, die wiederum unmittelbar an den OP für Kaiserschnittgeburten und die Frühgeborenen-Intensivstation angeschlossen sind. Und natürlich kann man sich in der Atmosphäre unserer Wochenstation auch wohlfühlen." Insgesamt, so der Geburtsmediziner, sei das ein rundes Angebot für alle Schwangeren.

Für die Qualität der Versorgung spricht auch, dass nur 22,9 % der Geburten per Kaiserschnitt erfolgten. Die Rate liegt damit sogar noch unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 27 %, was für ein Perinatalzentrum der Maximalversorgung ein sehr guter Wert ist.

Die ohnehin schon sehr guten Bedingungen hätten sich mit der Inbetriebnahme des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin weiter verbessert, weil die vorher bestehende räumliche Trennung der Frauenklinik von der Kinderklinik beseitigt wurde und nun beide Kliniken in einem Haus untergebracht sind. „Die Befürchtungen, dass der Umzug uns für einige Tage leere Kreißsäle verschaffen würde, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt", resümiert Stepan. „Wir waren bis zur letzen Minute am alten Standort aktiv und haben auch am Umzugstag in der neuen Klinik schon wieder die erste Geburt gehabt."

Das letzte Kind des Jahres 2007, ein Mädchen, erblickte 23:28 Uhr als Spontangeburt das Licht der Welt. Bereits 1:19 folgte mit Nick das erste Kind des Jahres 2008 in der Universitätsfrauenklinik Leipzig. Eine ganz normale Nacht eben für das Team des Kreißsaals, die Nacht des Jahreswechsels 2007 / 2008.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.