Universitätsklinikum Leipzig bedankt sich bei Mitarbeitern mit Sonderzahlung

Pressemitteilung vom 07.12.2007
Rund 1,3 Mio. Euro als freiwillige Einmalzahlung – Mitarbeiter sollen am wirtschaftlichen Jahreserfolg beteiligt werden – zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen

Auf der heutigen Betriebsweihnachtsfeier des Universi-tätsklinikums Leipzig teilten die Vorstände des Klinikums mit, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsklinikums Leipzig im Dezember eine einmalige, freiwillige Sonderzahlung als ergebnisabhängige Sonderzahlung erhalten. „Das Klinikum hat im laufenden Jahr sehr gute Leistungen erbracht, die wir auch von den Krankenkassen vergütet bekommen", erklärt Matthias Wokittel, kaufmännischer Vorstand des Klinikums. „Diese Leistungssteigerungen wurden von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit großen Anstrengungen realisiert und deshalb sollen sie jetzt auch am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben."

Die freiwillige Einmalzahlung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die per 30. November in einem Arbeitsverhältnis mit dem Klinikum standen, am Stichtag 30.11. nach BAT-O, Allgemeinen Arbeitsvertragsbedingungen des UKL (AVB) oder TVÄ UKL vergütet wurden und im Zeitraum Januar bis November 2007 mindestens drei Monate ein Tabellenentgelt oder Zuschuss zum Mutterschaftsgeld erhielten. Die Sonderzahlung enthält einen festen, für jede Vollkraft gleichen Anteil und einen variablen Anteil in Abhängigkeit vom berücksichtigungsfähigen Tabellenentgelt. Im Schnitt kann sich der vollbeschäftigte Mitarbeiter über zusätzlich ca. 250,00 Euro freuen.
Auszubildende, Krankenpflege-, Kinderkrankenpflege- und Hebammenschüler erhalten 50,00 Euro, wenn ihr Vertrag im zweiten Halbjahr 2007 begonnen hat und 100,00 Euro bei früherem Vertragsbeginn.
Anspruch auf die Sonderzahlung haben ca. 3000 Beschäftigte.

Mitarbeiter mit einem Vertrag nach AVB erhalten im Juni 2008 zusätzlich eine ergebnisabhängige Jahreseinmalzahlung entsprechend AVB, auch wenn die Anspruchsberechtigung auf diese Zahlung entsprechend der Beschäftigungszeit noch nicht vorliegt. Mit dieser Zahlung werden sie den Beschäftigten gleichgestellt, die bereits mindestens fünf Jahre am Klinikum arbeiten.

Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Klinikums unterstreicht: „Wir sind stolz und froh, unseren Mitarbeitern diese Sonderzahlung geben zu können. Wir sind das einzige Universitätsklinikum Deutschlands, das keinen Betriebskostenzuschuss aus Steuermitteln erhält und dennoch eine ergebnisabhängige Einmalzahlung leisten kann. Die spürbaren Leistungssteigerungen sind aber nur eine Seite. Die andere Seite ist, dass die Krankenkassen uns diese Leistungen auch vergüten. In der Budgetvereinbarung vom Herbst 2007 konnten wir eine auf die neue Leistungsmenge abgestimmte Budgeterhöhung vereinbaren, so dass die Leistung nun auch finanziell untersetzt ist." Damit die Leistungen dauerhaft sicher erbracht werden könnten, habe des Klinikum 40 neue Stellen geschaffen, die aber teilweise erst zum Jahresende 2007 oder Anfang 2008 besetzt würden. Da die übrigen Mitarbeiter im Jahr 2007 die Arbeit für diese 40 Stellen quasi mit erbracht hätten, habe man sich entschlossen, die im laufenden Jahr noch nicht benötigten Personalkosten für diese Stellen als erfolgsabhängige Einmalzahlung an die Mitarbeiter auszuzahlen.

Der Aufsichtsrat hat der freiwilligen Einmalzahlung ohne Gegenstimme zugestimmt.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.