Klinikum feiert mit mehr als 470 Gästen Richtfest - Bauvorhaben liegt im Zeit- und Kostenplan

Pressemitteilung vom 13.06.2007

Mehr als 470 Gäste konnte der Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig anlässlich des Richtfestes für den Neubau des Zentrums für Konservative Medizin begrüßen. Fast auf den Tag genau 13 Monate nach der Grundsteinlegung sind die rund 48.500 qm Klinikneubau errichtet und die Rohbauarbeiten fast komplett abgeschlossen. Trotz des erst im Anfang 2007 gefassten Beschlusses, den Bau um ein viertes Obergeschoss mit 1.440 qm Fläche zu erweitern, liegen die Arbeiten im ursprünglich vorgesehenen Zeitplan.


In seiner Begrüßung wies der kaufmännische Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig, Dipl.-Kfm. Matthias Wokittel, auf die Bedeutung des Neubaus für die Infrastruktur der Leipziger Universitätsmedizin hin: „Mit diesem letzten neu errichteten Klinikzentrum komplettieren wir das neue, hoch moderne Universitätsklinikum entlang der Liebigstraße. Die Neubauten bilden den baulichen Rahmen für eine deutschlandweit hervorragend positionierte universitäre Hochleistungsmedizin.“


Staatssekretär Dr. Knut Nevermann (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst) überbrachte den Gästen die Grußworte der Staatsregierung, die gemeinsam mit dem Bund und dem Klinikum 95,6 Mio. Euro in das Bauvorhaben investiert. Er erinnerte daran, dass die Staatsregierung, nachdem sie Anfang der 90-er Jahre daran festgehalten hatte, die Universitätsmedizin am Standort Liebigstraße zu erhalten, große finanzielle Anstrengungen unternommen hat, um die Infrastruktur zu modernisieren oder zu erneuern. Dies sei auch für die Stadt Leipzig in städtebaulicher Hinsicht ein Glücksumstand. Mit den Neubauten, so der Staatssekretär, komme das Universitätsklinikum Leipzig gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät in die Spitzengruppe europäischer Universitätsklinika. Was in Leipzig geschaffen werde, sei bemerkenswert.


In das Zentrum für Konservative Medizin werden mit der Eröffnung im Herbst 2008 die Innere Medizin, die Neurologie, die Ambulanz der Nuklearmedizin, das Kuratorium für Heimdialyse, die Tagesklinik für kognitive Neurologie, die Zentralapotheke des Klinikums sowie die Klinikumsverwaltung einziehen. Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig und Sprecher des Vorstands, sieht durch den Neubau die Chance, die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Fachrichtungen zu stärken. „Wir verzahnen alle vier Klinikzentren an der Liebigstraße miteinander dergestalt, dass sich die Fächer optimal ergänzen. Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen dafür, unseren Patienten trotz der schnellen Entwicklung des medizinischen Wissens jederzeit höchste Behandlungs- und Versorgungsstandards anbieten zu können. Unsere Patienten werden neben kompetenter medizinischer Betreuung auch ein Umfeld vorfinden, dass den Gesundungsprozess optimal unterstützt.“ Die vernetzten Strukturen kämen aber auch den Mitarbeitern zu Gute, die optimale Arbeitsbedingungen vorfinden würden. Auch für Forschung und Lehre bringe diese hoch moderne Infrastruktur enorme Verbesserungen mit sich.


Der Bund, der Freistaat Sachsen und das Universitätsklinikum Leipzig werden zwischen 2001 und 2008 rund 350 Millionen Euro in den „Gesundheitsboulevard Liebigstraße“ und weitere Bauprojekte investiert haben. Das Zentrum für Konservative Medizin ist das dritte neu errichtete Klinikzentrum nach dem Operativen Zentrum (Inbetriebnahme 2003; Investitionssumme ca. 112 Mio. Euro) und dem Zentrum für Frauen- und Kindermedizin (Inbetriebnahme September 2007, Investitionssumme 62 Mio. Euro). Neben den Klinikzentren werden auch die Zahnkliniken als Bestandteil der Kopfkliniken am Bayrischen Platz saniert werden, ein Logistikzentrum und eine Kältezentrale neu errichtet und das Psychosoziale Zentrum in der alten Orthopädie eingerichtet werden. Dieses Zentrum wird Ende 2007 seiner Bestimmung übergeben.

Diese Pressemitteilung wurde erstellt von Heiko Leske.